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Nachrichten-Archiv
Neues im September
DLP@Photokina: Luxor, Kontrast und Action! (30. 9. 2002)
Sony-Neuheiten: Alles nur Theatre (22. 9. 2002)
DLP-Projektoren: Die Hoch-Kontraster kommen (21. 9. 2002)
Neues im August
Zurück zu 4:3 mit dem Sharp XV-Z90 (28. 8. 2002)
Kleine Verspätung: Fast mit eigenen TV-Server (26. 8. 2002)
Die Zukunft ist sicher: Toshiba MT-8 (23. 8. 2002)
Noch'n Digitalanschluss: Pioneer fährt Seriellen Bus (20. 8. 2002)
Sony VPL-HS10: breit, hochauflösend, günstig (7. 8. 2002)
Firewire kommt doch und HDMI, D1/D2, Digilink ... (5. 8. 2002)
Neues im Juli
Sony: Riskante Bildschirm-Strategie (18. 7. 2002)
HDTV in Europa: Wer macht den Anfang? (16. 7. 2002)
Schluss mit den Kartenspielen: Panasonic DMR-HS2 (1. 7. 2002)
Nachrichten-Archiv: Meldungen von 2002 (Januar bis August 2002)
Nachrichten-Archiv: Meldungen von 2001 (Januar bis Dezember 2001)
Nachrichten-Archiv: Meldungen von 2000 (Januar bis Dezember 2000)
Nachrichten-Archiv: Meldungen von 1999 (August bis Dezember 1999)
DLP@Photokina: Luxor, Kontrast und Action! Ausrufezeichen soll der Journalist nicht verwenden, außer, so Ferdinand Simoneit, "die kleinen grünen Männchen landen in Backnang-Süd und Sie haben die Meldung exklusiv". Bei Herstellern von Projektoren sieht das natürlich anders aus. Wenn ein Gerät "Action!" genannt wird, weiß man gleich: Hier geht es um Filme. Premiere hatte dieser Projektor auf der Photokina in Köln auf dem Stand der Firma Projectiondesign. Bemerkenswert ist schon der Hersteller, denn hier handelt es sich um DLP-Spezialisten aus Norwegen, genauer gesagt um eine Kerntruppe ehemaliger ASK-Manager und Entwickler, die sich nach der Fusion mit Infocus selbstständig machten. Dass es immer noch gute Kontakte zu Texas Instruments gibt, zeigt die Tatsache, dass man neben Digital Projection (siehe Kontrast-Spezial) und Panasonic als erste Firma Zugang zum neuen 0,9-SXGA-Chip erhielt. Damit bauen die Norweger keinen Drei-Chipper, wie bisher alle anderen mit der 1.280x1.024-Auflösung, sondern ein Einchip-Gerät, das es in sich hat: 3.000 Ansi-Lumen bei nur drei Kilogramm Gewicht, 28 dB Geräuschentwicklung und ein Preis von rund 14.000 Euro sind die Eckdaten des Projektors F1 SXGA. Der Action! ist direkt davon abgeleitet, auch wenn er ein echter 16:9-Projektor ist: Auf dem SXGA-Chip bleiben oben und unten jeweils 152 Zeilen ungenutzt, so dass sich dann exakt 720 Zeilen wie bei Geräten mit den Breitbild-Chips ergeben. Ein Nachteil dieser Konzeption: Etliches Licht, das in die Optik hineingeht, muss vernichtet werden, so dass von 3.000 Lumen noch 1.500 übrig bleiben. Und anders als bei den kommende HD2-Chip und bei der XGA-Version kippen die Spiegel nur um zehn Grad, wodurch der Kontrast nicht über 1.100:1 hinaus kommt. Das Modell F1 XGA von Projectiondesign kommt nämlich auf 2.000:1. Der Action wird rund 13.000 Euro kosten, der F1 XGA etwa 10.000 Euro. Nächstes Jahr soll der Action! mit dem richtigen HD2-Chip ohne überflüssige Pixel ausgerüstet werden.
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Projectiondesign Action!: Neue Firma, neues Gerät mit 1.280 mal 720 Pixeln, aufbauend auf dem ersten SXGA-Projektor mit einem Chip. Stolz präsentiert ihn Verkaufsleiter Thierry Ollivier. Rund 13.000 Euro ab Jahresende (der Projektor!). |
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Bei NEC hat der Kontrast pünktlich zur Photokina neue Höhen erreicht: Nach 2.300:1 und 2.500:1 hat man nun 3.000:1 am HT-1000 (siehe Spezial) gemessen, bei geschlossener Blende wohlgemerkt. Dass man das Gerät am Stand mit "Men in Black" vorführte und dazu Sonnenbrillen verschenkte, war passend in Sachen Schwarz was die Helligkeit des Bildes anging, jedoch leicht übertrieben. In der wunderbaren Kontrastvermehrung konnte auch Toshiba nicht an sich halten: Per Hand verbesserte der Produktmanager den Prospektwert für den MT-8 (siehe 23. 8. 2002) von 1.000:1 auf 1.400:1. Schließlich wurden zeitgleich zur Photokina auf der Cedia die Modelle Sharp XV-Z10000, Marantz VP-12S2 und SIM2 HT300plus vorgestellt, die sich von ihren Vorgängern vor allem durch den besseren Kontrast unterscheiden ermöglicht durch die Verwendung des HD2-Chips mit zwölf Grad Kippwinkel. Abgesehen davon hat der MT-8 auf der Photokina nicht funktioniert, weil der Prototyp am ersten Tag kaputt ging. Auf der Cedia, nicht im Köln: Die RTX-Serie von SIM2, mit der Super-Kontrast auch das Thema bei Rückprojektoren wird. 2.000:1 markiert hier erst mal einen Bestwert. Optoma hält mit seinen Rückpros RD-50 und RD-65 dagegen, die beide mit 1.500:1 beziffert werden. In allen Fällen handelt es sich um HD2-Anwendungen.
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SIM2 Grand Cinema RTX: DLP-Rückprojektor mit 1.280 mal 720 Bildpunkten, mit 2.000:1 Kontrast und optischer Digitalverbindung zur Tunerbox. |
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Bei Liesegang hat man sich ebenfalls Gedanken um einen Projektor auf Basis dieses Chips gemacht. Heraus gekommen ist ein Prototyp, der auf der Photokina als Luxor II vorgestellt wurde (Luxor I ist entfallen). Abgesehen vom kantigen Gehäuse ist den Düsseldorfern etwas mehr eingefallen als der Konkurrenz: Lieferbar ist er sogar in Nussbaum-Furnier passend zur Schrankwand, das hatten wir noch nicht. Originell auch die Möglichkeit, auf gewölbte und gebogene Flächen zu projizieren. Genauso innovativ das Versprechen, den Projektor mit "Laufgeräusch gegen Null" zu bauen. Schade ist nur, dass man sich hausintern mit der DM/Euro-Umrechnung vertan hat: Der Luxor II soll nicht 6.500, sondern 13.000 kosten Euro wohlgemerkt.
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Liesegang Luxor II: Home-Cinema-Beamer auf Basis der DLP-Breitbild-Chips. Ab März zu haben, für rund 13.000 Euro wenn bis dahin nichts schief geht. |
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Projektoren mit HD2 sind immer noch zu teuer, findet man dagegen bei Plus. Die Japaner sehen den Markt für Frontprojektoren vor allem in Europa und wollen daher auf den passenden DLP-Chip warten: den Matterhorn (siehe Meldung vom 29. 10. 2001) mit 576 Zeilen, exakt passend für PAL-DVDs. Noch im Frühjahr hatten sich die Texas-Instruments-Manager gewundet, dass niemand einen solchen Projektor bauen wollte. Erstes Matterhorn-Produkt wird ein Rückprojektor von LG Electronics sein, der rund 4.000 Euro kosten wird. Mehr darf ein Frontprojektor gewiss nicht kosten, eher weniger.
Die Kunst ist halt immer noch: Preis, Nutzen und Gewinn ins richtige Verhältnis zu bringen. (30. 9. 2002)
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Sony-Neuheiten: Alles nur Theatre. Es war einmal das Versprechen: Plasma-Schirme würden schnell billig, so dass sie immer mehr Haushalte eroberten. Das war einmal. Sony bringt eine neue Generation von Plasma-Fernsehern, und die werden erst mal teurer. Das Modell KE-42MR1 kostet satte 12.000 Euro, während andere Firmen in dieser Größenordnung schon die 5.000 im Visier haben. Sony wäre freiich nicht Sony, wenn dafür nicht etwas geboten würde. Das Endstadium des TV-Designs, sagte einmal Philippe Starck, wäre das frei im Raum schwebende Bild diesen Satz haben sich die Sony-Gestalter wohl gemerkt. Denn bei der KE-Reihe schwebt der Plasmaschirm in einem silbernen Rahmen mit den Lautsprechern, gehalten nur von einer Glasplatte. Das größere Modell KE-50MR1 (vergleichweise günstig mit 14.000 Euro)ruht sogar auf einem transparenten Standfuß. Technisch bemerkenswert ist die Rückkehr zur separaten Tunerbox, die per DVI-Digitalkabel von drei oder zehn Metern mit dem Schirm verbunden ist. Und, eine echte Revolution im Hause Sony, endlich auch Eingänge für Komponentensignale im YUV-Standard. Da kann man nun endlich auch Sony-DVD-Player optimal anschließen, so zum Beispiel den noch namenlosen Nachfolger des DVP-S9000 (siehe Meldung vom 2. 9. 2000): Der wird auch SA-CD-Mehrkanal können und PAL-progressive,wenn es denn endlich vom DVD-Forum offiziell gestattet ist. Zudem markieren die neuen Plasmas den Wechsel des Lieferanten von Fujitsu-Hitachi zu NEC (wie bereits beim Thema Sony und Bildschirme angekündigt).
Von den drei neuen Projektoren waren bereits zwei bekannt, der VPL-HS10 und der VPL-VW12. Neu ist ein dritter 16:9-Beamer, der VPL-HS2 mit 858 mal 484 Pixeln, die direkte Konkurrenz zum PT-AE100 von Panasonic. Für alle drei Modelle gibt es nun europäische Preise: HS2 rund 2.500 Euro, HS10 rund 4.000 Euro und VW12 satte 8.500 Euro. Wie alle anderen Produkte für das Kino zu Hause segeln die Projektoren unter der Dachmarke Wega Theatre (englisch vornehm "Theatre" statt der US-Version "Theater"). In dieses Theater gehören LCD-Fernseher von 15 und 17 Zoll, Versionen mit 22 und 30 Zoll folgen nächstes Jahr, ebenfalls mit NEC-Panels; dann eine ganze Schar von DVD-Komplettanlagen, DVD-Receivern und Design-Playern ergänzt um Lautsprecherpakete, einen Memory-Stick-Fernseher und digitale wie analoge Endstufen in diversen Formen.
Und Sony kooperiert jetzt mit Armani, das erklärt die Preisgestaltung. (22. 9. 2002)
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Sony KE-42MR1: Ein Plasma-Fermseher mit transparentem Rand rund ums NEC-Panel da staunen die Kollegen. Lieferbar fur rund 12.000 Euro ab Ende des Jahres. |
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DLP-Projektoren: Die Hoch-Kontraster kommen. Lange wurde gerätselt, was es mit den DLP-Chips auf sich habe, die zwölf Grad Kippwinkel statt zehn Grad aufweisen. Die Dinge sind widersprüchlich: Es gibt Projektoren mit den neuen Chips, die haben 1.000:1 Kontrast wie bei den Zehn-Grad-Minispiegeln. Und dann gibt es Geräte wie den neuen NEC HT-1000, der mit 2.500:1 angegeben wird. Wie das kommt, versuche ich in meinem Kontrast-Spezial zu erklären. Bitte hier klicken. (21. 9. 2002)
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NEC HT-1000: Der 4:3-Projektor wird mit 2.500:1 spezifiziert. Für die Verdoppelung des Kontrasts sorgt eine neuartige Blende in Verbindung mit den Zwölf-Grad-DLPs. |
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Zurück zu 4:3 mit dem Sharp XV-Z90. Sharp war die erste Firma, die einen 16:9-DLP-Projektor auf den Markt brachte. Nun geht es zurück zum 4:3-Normalformat, auch bei Heimkino: Der XV-Z90 hat SVGA-Auflösung mit 800 mal 600 Pixel, noch nicht einmal den Dual-Mode mit 848 mal 480, wie beim Piano von Plus und anderen. Grund für die Bescheidenheit ist die neue Politik des DLP-Herstellers Texas Instruments, wo man bei den neueren Zwölfgrad-Chips die seitlichen Pixel weggelassen hat. Trotzdem soll der XV-Z90 ein sauberer Heimkino-Bildwerfer sein, sagt Sharp. Dafür qualifiziert er sich unter anderem mit einem Dreisegmente-Farbrad, das saubere Farben garantiert, sowie dem Kontrast von 1.200:1. Auch das Geräuschniveau von nur 29 dB soll die Wohnzimmer-Tauglichkeit demonstrieren, die Lichtleistung wird mit 600 Ansi-Lumen beziffert. Besonderheit des Modells XV-Z90S ist eine drahtlose Übertragung von Videosignalen zum Projektor, die Sharp schon bei tragbaren LCD-Schirmen anwendet. Es handelt sich um eine Digitalverbindung im 2.4-GHz-Band, die auf dem Funkstandard IEEE 802.11b aufbaut, aber nicht das Wireless-LAN-Protokoll verwendet, sondern, so hört man, das Firewire-Verfahren (früher als IEEE 1394 bekannt). Damit sollen Aussetzer oder Ruckler weitgehend ausgeschaltet werden.
Bei einem Cinemascope-Film wird die beleuchtete Fläche schon recht klein oder dunkel, fürchte ich. (28. 8. 2002)
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Sharp XV-Z90S: Drahtlos mit der Basisstation (links) verbunden, in Japan demnächst für rund 450.000 Yen im Handel. Der XV-Z90 ohne Funk kostet nur 350.000 Yen. Europapremiere zur Photokina. |
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Kleine Verspätung: Fast mit eigenem TV-Server. Es ist schon länger her, da habe ich einen kleinen, feinen Verriss über die Firma Fast TV-Server geschrieben, genau gesagt am 15. 11. 1999 (siehe Meldung von damals). Wie aufmerksame Beobachter dieser kleinen Seiten bemerkt haben werden, habe ich meine Meinung über diese Firma leicht revidiert und im Gegenzug behaupten die Münchner auch nicht mehr, den Festplatten-Videorecorder erfunden zu haben. Sie machen statt dessen ihren elektronischen TV-Programmservice namens tvtv.de, der bei Schneider für den Prime-Timer genutzt wurde und aktuell bei Quelle für einen Harddisc-Fernseher (siehe Meldung vom 25. 6.). Jetzt geht es zurück zu den Anfängen: Das Modell des TV-Servers, das damals präsentiert wurde, kommt nun doch auf den Markt, äußerlich kaum verändert. Zwischenzeitlich war das Gerät mal mit dem Revox-Logo aufgetaucht, doch die Firma beschloss wenige Zeit später, sich ganz auf den Audio-Sektor zu konzentrieren. Nach der Pleite von Schneider gab es aber im Markt keinen Anbieter für einen Stand-alone-Festplattenrecorder mehr (zumindest was Geräte für analogen TV-Empfang angeht). Und diese Lücke möchten die Fast-Manager nicht allzu lange offen lassen.
Daher jetzt die Modelle TVS100 und TVS200, benannt nach der maximalen Aufzeichnungsdauer. Darin werkeln Festplatten von 80 beziehungsweise 160 GB. Zusammen mit der nötigen MPEG-Encodierung sorgt das für immer noch ordentliche Preise: Rund 1.000 Euro für das kleinere Modell, 1.500 Euro für den Größeren. Pluspunkte des 200ers sind die Standfüße für vertikale Positionierung und der tvtv-plus-Service, mit dem sich das Gerät über Internet programmieren lässt; die benötigten Signale werden in der Austastlücke, zusammen mit den Programminfos übermittelt das ist tatsächlich eine Weltneuheit.
Wir sind doch alle lernfähig. (26. 8. 2002)
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Fast TVS200: Nur das größere Modell lässt sich serienmäßig senkrecht aufstellen. Der Monitor an der Front ist kein LCD für Video-Preview mehr, sondern eine LED-Statusanzeige. Preis des TVS200 rund 1.500 Euro, lieferbar ab Herbst dieses Jahres. |
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Die Zukunft ist sicher: Toshiba MT-8. Die richtigen Anschlüsse allein sind keine Garantie für ein gutes Bild. Aber eine wichtige Voraussetzung. Insofern erfreut es zu hören, was der kommende DLP-Projektor von Toshiba, der MT-8, an Signalen entgegen nehmen wird. In der Summe macht es den Bildwerfer zukunftssicher wie kein anderes Gerät auf dem Markt. Als erster Projektor für Kino zu Hause wird der MT-8 einen DVI-Eingang mit HDCP-Unterstützung haben, also dem Kopierschutzprotokoll für DVD-Player entsprechen. Andere Projektoren mit DVI-Input lassen sich nur an PCs mit entsprechender Grafikkarte anschließen, nicht aber an kommende DVD-Player mit Digitalausgang. Der wird, so weiß man seit dem 11. 5. dieses Jahres, dem High-Definition-Multimedia-Interface-Standard (siehe HDMI-Spezial) folgen der wiederum mit DVI per Adapter kompatibel ist, sofern DVI den Kopierschutz-Chip integriert hat. Damit ist schon mal sicher gestellt, dass sich an den MT-8 künftige DVD-Player mit Digitalausgang anschließen lassen, dito kommende Set-top-Boxen oder AV-Receiver mit integrierter Videoverarbeitung. Damit wäre zumindest die Standard-Auflösung digital versorgt.
Was High Definition angeht, legt der MT-8 noch einiges oben drauf. Nicht nur die mittlerweile fast normal gewordenen Standards 720p und 1080i, er verdaut auch 1080p. Das heißt ein Videosignal mit doppelter Zeilenmenge von HDTV. Und dieses nimmt er auch mit 24 Bilder pro Sekunde entgegen, also exakt in der Norm, die heute für digitale Kinoproduktion als Standard angesehen wird dort heißt sie meistens 24p (1.920 mal 1.080 Pixel bei 24 Hertz). Damit kann also erstmalig ein Projektor fürs Kino zu Hause genau die Norm wiedergeben, mit der Filme digital aufgenommen werden. Daneben ist 1080p auch bei 60 Hertz in Ordnung, eine Norm, die noch nirgends verwendet wird. Was 1080i angeht, also die HD-Halbbilder, spezifiziert Toshiba den MT-8 auch mit 50 Hertz das ist insofern für Europa besonders wichtig, als 60-Hertz-Aufnahmen hier nur eingeschränkt möglich sind: Die meisten Kunstlicht-Lampen würden zu bösem Flackern führen. Zu verdanken ist die 50-Hz-Fähigkeit vor allem den Australiern, denn auch Down-under wird mit PAL in dieser Frequenz gearbeitet, weshalb bei HDTV 24, 25, 50 und 60 Bilder pro Sekunde erlaubt sind. Daneben verträgt er natürlich 1035i, also die japanische HDTV-Variante. So gesehen kann sich der Käufer eines MT-8 wirklich auf der sicheren Seite fühlen: Egal, was kommt, man wird es damit sehen können. Und zwar ohne Kompromisse wie Basisband-Video oder ähnliches.
Weitere Qualitäten des Projektors, über die 1.000 Lumen und DLP hinaus, die man bei Toshiba Deutschland weiß: 1.280 mal 720 Pixel vom HD2-Chip mit zwölf Grad Kippwinkel, fünffache Farbrad-Geschwindigkeit, 250 Watt UHP-Lampe mit 1.500 Stunden, Kontrastwert von 1.000:1; Standard Farbtemperatur 6.500 Grad dank Lampen-Flackersynchronisation wie bei Barco (siehe Meldung vom 15. 4. 2002). Vorgestellt werden soll das Gerät auf der Photokina Ende September, Verkaufspreis rund 9.000 Euro, wenn man der französischen Quelle homecinema-fr glauben will. Worüber noch zu reden sein wird, sind die Vorteile des HD2 und anderer Zwölfgrad-DLPs: Gerade kündigt NEC einen Kontrast von 2.300:1 an. Da sieht Toshiba schon wieder alt aus.
Finden Sie, dass ich zu viel über Anschlüsse schreibe? (23. 8. 2002)
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Toshiba MT-8: Zukunftssicherer DLP-Projektor, gebaut wieder in Zusammenarbeit mit InFocus; Faroudja- und Zeiss-Technologie sind mit an Bord. |
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Neues im Juni
Frisch von der Quelle: Fernseher mit Festplatte (25. 6. 2002)
Philips: DVD-Recorder als Linedoubler (13. 6. 2002)
Neues im Mai
Projektor-Preise: Wer schafft die 999? (31. 5. 2002)
Laser-TV kommt, mit oder ohne Schneider (14. 5. 2002)
Digitalschnittstelle HDMI: Das Ende eines Traums (11. 5. 2002)
Neues im April
DLP+DVD+CCD: Wir basteln uns 100 Gigabyte (25. 4. 2002)
Barco Cine-Versum 80: DLP von der feinen Art (15. 4. 2002)
Drunter und drüber: Flache Panels bunt gemischt (15. 4. 2002)
Der Pixel-Hammer: Wer braucht 1.920 mal 1.080? (15. 4. 2002)
Neues im März
Ton-Fenster: Panasonic lässt Bildschirme klingen (29. 3. 2002)
Zeilenspiele: JVC bringt 1.500 Zeilen auf die Röhre (28. 3. 2002)
Zehn Fragen zu DivX 5 (und natürlich die Antworten ...) (8. 3. 2002)
Wechsel-Festplatten: Willkommen in der Tera-Byte-Ära (8. 3. 2002)
HDTV auf DVD: lieber rot als blau (6. 3. 2002)
Neues im Februar
Wieder vereint: gemeinsamer DVD-Standard für blauen Laser (19. 2. 2002)
Schnell reagiert: Panasonic macht DMR noch billiger (15. 2. 2002)
Versprechen gehalten: Pioneer halbiert DVR-Preis (14. 2. 2002)
Bei Philips sind 75 Hertz mehr als 100 (5. 2. 2002)
Neues im Januar
Sony vernetzt: MP3, Net-MD, Memory Stick (30. 1. 2002)
16:9 im Duett: Epson und Yamaha projizieren (20. 1. 2002)
DVD-Recorder: Knackt Philips die 1.000 Euro? (CES, 10. 1. 2002)
Der Laserprojektor: Wird's bald oder nicht? (9. 1. 2002)
Neues im Dezember
Sony contra Microsoft: Der große Krach (31. 12. 2001)
Acht Kanäle aus einem Lautsprecher: Der Tonwerfer kommt (5. 12. 2001)
Neues im November
Neu im Archiv: Cinemaxx-Kinos ohne THX (27. 11. 2001)
Winzig und hoch auflösend: LCoS-Chip von Hitachi (25. 11. 2001)
Kein Limit: Samsung vergrößert LCDs auf 1,30 Meter (20. 11. 2001)
Neues im Oktober
576 progressive DLP: Der Matterhorn kommt (29. 10. 2001)
THX Ultra2 und die Folgen: 6.1-Ton bald billiger (7. 10. 2001)
50-GB-DVD und mehr: Panasonic ist wieder da (4. 10. 2001)
Neues im September
DVD-R plus HDD: Panasonic macht's vor (26. 9. 2001)
Post-IFA: 16:9-DLPs von vorn und hinten (26. 9. 2001)
Burmester baut rein digitalen DVD-Player (25. 9. 2001)
Nachrichten-Archiv: Meldungen von 2001 (Januar bis Dezember 2001)
Nachrichten-Archiv 2000: Meldungen von 2000 (Januar bis Dezember 2000)
Nachrichten-Archiv 1999: Meldungen von 1999 (August bis Dezember 1999)
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