Nachrichten-Archiv
Neues im Januar
Klein, preiswert - und gut: Sony Projektor VPL-CS1 (4. 1. 2000)
Kein Glücksspiel: Neuheiten auf der CES in Las Vegas (6., 7., 8. 1. 2000)
DVD-Recorder: Formationstanz? Reise nach Jerusalem! (CES, 8. 1. 2000)
Erste Erkenntnisse zum Sony VPL-VW10HT vom AV-Tester (13. 1. 2000)
Onkyo-High-End mit THX EX und Firewire (14. 1. 2000)
Outlaws verkaufen Heimkino übers Internet (18. 1. 2000)
Pioneer DVD-Recorder in Aktion (23. 1. 2000)
Rückprojektoren im falschen Format: Sony goes Imax (31. 1. 2000)
Weiter unten: ältere Meldungen im Überblick
Rückprojektoren im falschen Format: Sony goes Imax. Bei Sony haben die Manager wohl zu viele Imax-Filme gesehen. Denn wie die Filme auf den Riesenleinwänden hat auch ihr neuester Rückprojektor KP-61PS1 das 4:3-Format. Ein gewaltiger Rückschritt, wenn man bedenkt, dass die Firma schon vor drei Jahren Vorreiter bei 16:9-Rückpros war. Was mich daran massiv stört, ist die Tatsache, dass damit alle anderen Programme - von der Tagesschau bis zur Werbung - größer sind als Spielfilme. Genau anders herum wäre es richtig und das geht nur mit 16:9-Bildschirmen. Dass es Sony besser kann, beweisen der LCD-Projektor VPL-VW10HT und auch die neuen TV-Geräte, die zusammen mit dem KP-61 am vergangenen Freitag (28. 1.) in Lissabon vorgestellt wurden. Neues Spitzenmodell ist der KV-36FS70, selbstverständlich im Breitbild-Format. Wie alle neuen Großbildgeräte arbeitet er auch mit DRC, der Digital Reality Creation, die erfunden wurde, um HDTV-Schirme auch mit normalen NTSC-Signalen zu füllen. Der erste Eindruck von dieser Technik: sehr scharfe Bilder, praktisch keine Artefakte (Sportübertragungen wurden aber nicht gezeigt). Dass sich DRC in Europa-Version mit dem Kürzel MF für Multi Function schmückt und von 100 auf 50 Hertz umschaltbar ist, bringt nichts: Denn bei 50 Hertz flackert es gewaltig, dafür sind die Röhren zu groß und zu hell; anders sieht es bei NTSC aus: Da stört 60 Hertz nicht und die vertikale Auflösung wächst auf 960 Zeilen, was aber auf einer normalen TV-Röhre kaum darstellbar ist. Noch ein großes Manko der Rückprojektoren (und auch der anderen Sony-Fernseher): Ein anderer Eingang als drei Scart-Buchsen ist nicht vorgesehen, kein VGA, kein Progressive Scan, nicht einmal YUV, obwohl die Sony-DVD-Spieler solche Signale liefern. Nicht gerade zukunftssicher. (23. 1. 2000)
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Sony KP-61PS1 (Ausschnitt): Riesig, aber im falschen Format. Der Rückpro bringt eine Diagonale von 1,54 Metern mit drei Röhren, neuer Scheiben-Technologie und digitaler Hochrechnung von horizontaler wie vertikaler Auflösung.
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Pioneer DVD-Recorder in Aktion. Am Freitag (21. 1. 2000) stellte Pioneer das Seriengerät seines DVD-Recorders erstmals in Deutschland vor. Der DVR-1000 wird seit 3. Dezember 1999 verkauft, und der Hersteller wird angeblich der Nachfrage gar nicht Herr - obwohl rund 10.000 Stück pro Monat gebaut werden und das Gerät 250.000 Yen (knapp 5.000 Mark) kostet. Um zu zeigen, dass man nicht hinter Philips zurücksteht, wurde auch eine Modifikation vorgeführt: Mit ihr lassen sich im RW-Recorder bespielte DVDs in jedem handelsüblichen Player wiedergeben. Mit dem aktuellen Gerät ist das aber nicht möglich, denn es beherscht nur das Video-Recording-Format (früher Real Time Recording Format). Hier sind diverse Aufnahmefunktionen festgelegt, die DVD-typisch sind, etwa die Speicherung von Timerfunktionen auf der Disc. So lässt sich etwa eine DVD für "Lindenstraße" reservieren - und nimmt dann immer die neueste Folge auf, wenn die Scheibe im Recorder liegt. Anders als bei Bandmaschinen muss sich der Benutzer auch keine Sorgen darum machen, wo er ein freies Fleckchen findet, denn das erledigt das Video Recording Format für ihn. Wegen der Zusatzfunktionen, die dem DVD-Video-Standard widersprechen, kann die Japan-Version keine DVD-Videos bespielen. Wenn das Gerät aber Ende dieses Jahres als DVR-2000 nach Europa kommt, werden auch preiswertere DVD-Rs zu verwenden sein (eine DVD-RW kostet in Japan rund 55 Mark). Und die laufen dann angeblich in fast allen heutigen Playern. Über die Bildqualität lässt sich noch wenig sagen: Die Demoaufnahmen waren Spitze, aber auch mit maximaler Datenrate von 10,08 Mbit/s codiert und von allerbesten Quellen. Wie es bei TV-Aufnahmen aussähe, ließ sich nicht überprüfen, weil es in Düsseldorf so wenig NTSC-Sender gibt. Die Live-Aufnahmen mit einer Kamera jedenfalls sahen bescheiden aus. Das lag aber an der Kamera. Das Kopierschutzproblem hat man bei Pioneer sehr einfach gelöst: Es gibt keinen Digitaleingang. (23. 1. 2000)
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Pioneer DVR-1000: Der weltweit erste DVD-Recorder wird seit Dezember in Japan verkauft.
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Outlaws verkaufen Heimkino übers Internet. Um rund ein Drittel billiger als normale HiFi- oder Home-Theater-Hersteller will die US-Firma Outlaw Audio ihre Produkte anbieten. Denn die "Gesetzlosen" verkaufen nur übers Internet und sparen so satt Vertriebskosten. Und die Ersparnisse teilen sie sich dann mit den Käufern. Das erste Produkt von Outlaw Audio ist eine Fünfkanal-Endstufe mit jeweils 250 Watt (bei vier Ohm), die rund 1.100 Dollar kostet. Im Februar folgt auch der Heimkino-Receiver 1050, der sogar Surround EX (6.1-Kanalsystem, aber kein THX) kann und nur 600 Dollar kosten soll. Die gute Nachricht für deutsche Händler: Die Outlaws stehen ausnahmslos auf 110 Volt (Endstufen verlangen leistungsstarke und daher teure Trafos). Auch wird der Receiver nicht auf europäischen Radioempfang und RDS geeicht sein. Nun die schlechte: Bei entsprechender Nachfrage wird die Firma aus New Hampshire auch Euro-Modelle bauen. Wenn es die Amis nicht machen, macht es garantiert jemand anderes. (18. 1. 2000)
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Outlaw Audio 1050: Ein 6.1-Receiver zum Discountpreis von nur 600 Dollar.
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Onkyo-High-End mit THX EX und Firewire. Als erster Hersteller wagt sich Onkyo aus der Deckung und kündigt konkret Geräte an, die mit der Digitalschnittstelle IEEE-1394 (Firewire, i-Link) arbeiten. In der neuen Integra-Research-Linie, die gar nicht mehr den Namen des Herstellers trägt, sind sowohl DVD-Player (RDV-1) wie AV-Vorverstärker (RDC-7) mit der universellen Digitalschnittstelle nachrüstbar. Andere Hersteller, etwa Denon und Harman/Kardon, werden folgen. Das Integra-Research-Set, zu dem noch eine Siebenkanal-Endstufe (RDA-7) gehört, soll erst im September 2000 nach Deutschland kommen. Weitere Besonderheiten: Der DVD-Player mit Progressive-Ausgang kann dieses Signal sogar über den Vorverstärker schalten lassen, der Decoder arbeitet nach 6.1-Norm im THX-EX-Verfahren (bei Dolby, DTS und sogar MPEG-2 Audio), die Endstufe hat einen Output von einem Kilowatt. (14. 1. 2000)
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Der Integra Research RDC-7 kann 6.1-THX und verarbeitet Dolby Digital, DTS, MEPG-Multichannel und Video-Komponenten-Signale.
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Erste Erkenntnisse zum Sony VPL-VW10HT vom AV-Tester. Peter Finzel, der für Projektortests zuständige Experte bei audiovision hat erste Erfahrungen mit dem Seriengerät ins Netz gestellt (Peter Finzels Homepage). Das für die zahlreichen Fans, die es kaum noch erwarten können. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert. (13. 1. 2000)
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DVD-Recorder: Formationstanz? Reise nach Jerusalem! Alles neu macht der Januar in Sachen DVD-Recorder. Die Formationen ordnen sich, die ersten Opfer sind zu notieren. Das Wichtigste vorab: DOD ist tot, wenn das wichtig sein kann. Das NEC-Format MVD, bei Thomson als DOD annonciert, wird so außerhalb Japans nicht kommen. Denn Thomson schwenkt um auf DVD+RW, das Format, das Philips vor genau einem Jahr an gleicher Stelle, nämlich bei der CES in Las Vegas angekündigt hatte. Damit stehen die Europäer den Japanern gegenüber: Panasonic, Hitachi und Toshiba promoten DVD-RAM für Videozwecke, Pioneer, JVC und Sharp wollen DVD-RW bringen. Dabei haben sich alle Japaner kürzlich darauf verständigt, gemeinsam VRF, das Video Recording Format, zu nutzen (Arbeitstitel noch bei der Funkausstellung: RTR, Real Time Recording Format). Dieses ist nicht rückwärtskompatibel zu heutigen DVD-Spielern, doch künftige Player sollen es wiedergeben können. Philips beanspruchte dagegen bisher, die DVD+RW-Scheiben wären voll rückwärtskompatibel. Doch auf der CES ein erster Rückzieher: 70 bis 80 Prozent der heutigen Player spielen DVD+RW problemlos, hört man jetzt. Dabei ist zu bedenken: Die Philips-Demo (siehe IFA-Berichte) zeigte bisher immer nur eine Aufnahme, keine Schnitte, keine mehrfachen Bespielungen. Man darf gespannt sein: Wie will Philips das Kopierschutzproblem lösen? Wer fasst wen als nächstes am Händchen? Wem wird jetzt der Stuhl weggezogen? Es gilt die alte Devise: Am Ball bleiben. Aber nicht alles glauben.
Noch was: Auch an einem Audio Recording Format wird gearbeitet, also der DVD-Audio, die aufnehmen kann. Laut DVD-A-Standard darf aber die höchste Auflösung gar nicht kopiert werden, auch nicht einmal für private Zwecke. (8. 1. 2000)
In eigener Sache: Der Puretec-Server wird an diesem Wochenende umgestellt auf irgendwas. Diese Seiten sind deswegen gelegentlich nicht zu erreichen - auch für mich nicht.
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Kein Glücksspiel: Neuheiten auf der CES in Las Vegas.
- Sony zeigt zum ersten Mal einen tragbaren DVD-Player mit LCD-Schirm, den DVP-FX1; auch nicht uninteressant ist der TiVo-Festplattenrecorder SVR-2000, der im Frühjahr zu kaufen sein wird (400 Dollar). Er arbeitet mit einer 30-GB-Harddisc für 30 Stunden Programm und soll die erste Stufe im so genannten Home-Server-Konzept bilden. Passend dazu gibt es nämlich den Rückprojektions-HD-Fernseher, der sich über i-Link (IEEE 1394) mit dem Server digital verbinden lässt.
- Marantz bekennt sich nun auch Hardware-mäßig zur Super-Audio-CD, die Konzernmutter Philips bekanntlich mitentwickelt hat. Der SA-1 soll Mitte des Jahres zu kaufen sein. Ab Juni springt auch Marantz auf den EX-Express auf, mit dem SR14EX, der sich nur durch den zusätzlichen Center-Surround vom SR14 unterscheidet.
- Super-Audio auch bei Sharp: und wie! Hier ist der erste SA-CD-Player mit digitalem Ausgang zu sehen, den sich die anderen noch verkneifen (Kopierschutz und so weiter). Über eine spezielle Buchse wird der Player DX-SX1 mit dem Digitalverstärker SM-SX1 verbunden, den wir schon seit der Funkausstellung kennen. Auch nicht ohne beim LCD-Spezialisten ein Flachbildschirm dieser Gattung in 28 Zoll - der LC-28HD1 bietet immerhin HDTV-Auflösung mit 1.280 mal 768 Pixeln
- Toshiba bringt Progressive Scan auf breiter Front und gleich noch eine Weiterentwicklung: Super Color Stream heißt das Vollbild-Signal bei den neuen Modellen SD-6200 und SD-9200, und das steht für vierfaches Oversampling bei der Helligkeit und achtfache bei der Farbauflösung. Damit wird das Bildsignal nochmal schärfer - was Progressive allein nicht oder kaum bringt. Der SD-9200 soll auch DVD-Audio wiedergeben, wenn es denn irgendwann kommt.
- Panasonic hat einen neuen Prototyp in Sachen DVD-Recorder - und wohl auch eine neue Strategie in dieser leidigen Angelegenheit. Der VDR-10000 basiert wie bisherige Modelle auf der DVD-RAM-Technologie, ist aber auch ein echter High-End-Player mit Progressive-Output und allen Schikanen. Dafür soll er aber auch 3.000 Dollar kosten. Wenn erste Berichte zutreffen, hat man die Absicht aufgegeben, alle anderen Player DVD-RAM-kompatibel zu machen. Der VDR-10000 könnte dann schon im Laufe des Jahres 2000 zu kaufen sein. Das mit der gebotenen Skepsis.
- Boston Acoustics geht nun auch unter die Hersteller flacher Lautsprecher. SlimLine heißen dort die Panel, die im BA7500-Audiosystem für Desktop-Audio (DVD, PC) zu haben sind. Das System besteht aus vier flachen Speakern und einem Subwoofer mitsamt Ständern, was nicht mehr als 300 Dollar kosten soll. Weitere Anwendungen sind geplant.
- Sigma Designs geht nun auch unter die Hersteller von Stand-alone-DVD-Playern; bisher hat die Firma nur Komponenten für DVD-Anwendungen in PCs gebaut - bekannt und beliebt sind die Realmagic-Karten. Der Player wird natürlich Progressive-Outputs haben.
- Amoisonic aus Xiamen, China, erweitert die Disc-Recorder-Diskussion um eine interessante Facette: Man zeichnet dort Video auf CD-RW auf, bei Bedarf sogar in MPEG-2. Der SM2210 ist aber kein Prototyp, sondern für 300 Dollar sofort zu haben. Daneben spielt er auch Video-CDs und Super-Video-CDs ab. In diesen Standards kann er auch Platten beschreiben. Was insofern wieder witzig ist, als eine Video-CD auf jedem DVD-Player abgespielt werden kann, der CD-Rs lesen kann. Maximale Aufnahmedauer jedoch nicht wesentlich über eine Stunde.
- Bei Denon debütiert der AVR-4800, der Welt erster THX-EX-Receiver (siehe Meldung vom 26. 9. 1999); allerdings hat er keine eigenen Endstufen für den Center-Surround, es muss ein separater Verstärker angeschlossen werden. Alternativ bietet Denon einen Stereo-Verstärker für die Hauptlautsprecher an, dann übernehmen die Endstufen in AVR-4800 die Aufgabe, die zusätzlichen Rears zu versorgen.
- Panasonic bringt gleich drei neue tragbare DVD-Spieler, darunter den weniger als ein Kilogramm wiegenden DVD-LV75 mit Sieben-Zoll-Schirm. Eine neue Reihe von Playern heißt jetzt DVD-RV20, 30 und 60, der letztere mit DD-DTS-Decoder; alle haben Komponenten-Ausgang. Für 1.000 Dollar verkauft die Firma den PV-DM2799, einen 27-Zoll-Fernseher, der nicht nur DVD-Player, sondern auch VHS-Recorder eingebaut hat.
- Bei Faroudja hält man HDTV für etwas bildschwach und offeriert deshalb ab März den DVP5000, einen Linedoubler für 1.080i-Bilder; der macht - für 30.000 Dollar - aus hochauflösenden Halbbildern Vollbilder in Progressive Scan, also 1.080p.
- Sherwood führt mit dem V-756 DVD die Kategorie der DVD-EX-Player ein. Das Gerät hat nicht nur einen Decoder für Dolby Digital und DTS intus, sondern erkennt und decodiert auch gleich den hinteren Center der EX-Norm mit. Nebenbei macht er auch ProLogic intern und Circle Surround (ab Mai für rund 800 Dollar).
- Echostar, das Digital-TV-System über Satellit, wird ab Sommer eine Settop-Box verkaufen, die auch den DVD-Spieler am Bord hat (400 Dollar). Das ist gar nicht so blöd, denn dann kann der MPEG-Decoder das Bild vom der DVD wie vom Satelliten bearbeiten.
- Thiel führte auch Sechskanal-Sound vor, aber nicht im THX-EX-System, sondern mit sechs Kanälen im Super-Audio-Einbit-Format - etwas was es so noch nirgends zu kaufen gibt. Der sechste Kanal war aber kein Subwoofer oder Rear-Centerkanal, sondern ein über den Zuhörern platzierter Vollbereichs-Speaker. Hochtöner einmal anders definiert.
- Hitachi stellt seine HDTV-Rückprojektoren auf DLP um. Imn erste Prototyp debütiert auf der CES das 16:9-Format bei Mikrospiegeln mit einer Auflösung von 1.280 mal 720 bei hochauflösendem Fernsehen oder von XGA (1.024 mal 768 Pixel). Der "Ultravision Digital/DLP" wird im Herbst 2000 lieferbar sein. Schon etwas früher kommt eine komplett neue DVD-Reihe, darunter ein Doppeldeck mit je einem DVD-Video- und einem CD-RW-Laufwerk. Die einfacheren Geräte sollen bereits YUV-Ausgänge haben, das Spitzenmodell sogar Progressive-Scan. Noch keine Modellbezeichnungen, keine Preise.
- Bei Philips gibt es den SACD-100 zu sehen, einen Player für Super-Audio-CDs und DVD-Video. Es ist das Gerät, das bereits auf der Funkausstellung annonciert worden war, nur hat man kurzfristig die DVD-Audio-Fähigkeit weggelassen - wg. Kopierschutzproblem. Oder sehen die Holländer doch eine Chance, den Systemstreit zugunsten von SACD zu entscheiden?
- Und die letzte Kuriosität. Oder doch eine ersthafte Erfindung: Die Firma Discovision zeigt einen ersten Prototyp, der DVDs von beiden Seiten abspielen kann. Und zwar keineswegs mit zwei Laserköpfen oben und unten, sondern durch Umdrehen der Disc im Laufwerk. Ausdrücklich erwähnt der Hersteller, dass natürlich auch CDs und CD-ROMs gedreht werden. Genial: Ein Player, der endlich auch die Etiketten lesen kann!
"The best is still to come" (Ronald Reagan)
(6., 7., 8. 1. 2000)
Von lnks nach rechts: Marantz SACD-Player SA-1, Panasonic TV-DVD-Kombi, Denon-EX-Receiver AVR-4800, Toshiba-DVD-Player SD-9200.
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Klein, preiswert - und gut: Sony Projektor VPL-CS1.
Ein echter Geheimtip für Freunde des gepflegten, aber preiswerten Heimkino ist der neue Sony-Miniprojektor mit Namen VPL-CS1. Der aktuell kleinste unter den ernsthaften Bildwerfern (rund 2,7 Kilogramm) ist eigentlich für den mobilen Einsatz bei Präsentationen gedacht. Doch erste Eindrücke zeigen auch ein sehr ordentliches Videobild: gute Farben, ordentliche Grauabstufung, sogar eine 16:9-Umschaltung ist vorhanden. Auch wenn die bei S-VGA-Auflösung so richtig sinnvoll nur für NTSC ist. Kritisch - wie bei allen LCDs - ist vor allem der Schwarzpegel. Denn so richtig dunkel, wie man es sich im Kino wünscht, wird es auf der Leinwand nicht. Dafür kostet der kleine Sony auch nur rund 6.000 Mark. (4. 1. 2000)
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Der Sony VPL-CS1 ist der kleinste Drei-Panel-Projektor auf dem Markt. Gedacht für Business-Einsatz überzeugt er auch mit guten Videobildern.
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Neues im Dezember
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