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Ulrich v. Löhneysen, Journalist |
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Nachrichten-Archiv
Playstation
2: Bei DVD nicht Spitze (2. 4. 2000)
Schuss ins Knie: Region-1-DVDs verboten. Die Filmindustrie macht mal wieder durch verbraucherfreundliche Maßnahmen von sich reden. Jetzt hat die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) ein Rundschreiben verfasst, in dem Händler abgemahnt werden, die DVDs mit Regionalcode 1 vertreiben. Das sei illegal, behauptet der Verband, über den die Filmindustrie vor allem Videopiraten bekämpfen will. Zurzeit würden nur keine rechtlichen Schritte unternommen, doch in Zukunft müsse jeder mit Strafverfolgung rechnen, der weiterhin solche Filme vertreibt. Das allerdings gilt nur ? und das wurde mir auf Nachfrage versichert ? für den Fall, dass jemand gewerblich in Deutschland damit aktiv wird. Privatpersonen, die sich solche Scheiben aus dem Urlaub mitbringen oder sie übers Internet bestellen, können rechtlich nicht belangt werden. Nur beim Import von großen Mengen etwa würden GVU, Zoll und Staatsanwaltschaft auf den Plan treten. Das heißt also: Wer übers Internet bestellt, braucht sich keine Sorgen zu machen. Und wer in die Schweiz fährt, und sich von dort Zone-1-DVDs mitbringt, auch nicht. Am besten, bei Schweizer Firmen im Internet bestellen - da halten sich Frachtkosten und Lieferzeiten im Rahmen. Wir sollten die GVU daher Verein zur Förderung des elektronischen Handels nennen oder auch Freunde der Unabhängigkeit der Schweiz. (25. 4. 2000) Taschenlampe oder Projektor: Wie groß darf's denn sein? Vor einigen Jahren wurden Mini-Projektoren aus Japan nach Deutschland importiert, die rund ein Kilogramm wogen - Modelle von Citizen, Fuji oder Philips. Doch die hatten das Licht einer Taschenlampe, die Bildqualität eines Mosaiks und das Geräusch eines Föns. Jetzt kommt diese Größenordnung wieder, doch die Qualität leidet darunter nicht. Aktuell wiegen die kleinsten Projektoren, von Anbietern wie Plus, Sony oder ASK, zwischen 2,2 und 2,6 Kilogramm. Dreimal dürfen Sie raten, wie schwer die neuen Minis sein werden:
Willkommen Funkschau-Leser: Etwas fehlt. Die Redaktion der Funkschau war so freundlich, in ihrer neuesten Handels-Ausgabe einen Hinweis auf diese Seiten drinzulassen (Seite 22 in Funkschau-Handel 8/2000). Leider ist aber in der Randspalte links der größte deutsche Projektorhändler und Plus-Importeur, die Firma Medium in Düsseldorf, weggelassen worden. Dieses Versäumnis möchte ich mit diesem Link ein wenig wieder wettmachen. (8. 4. 2000) Toshiba: Laptop als Harddisc-Videorecorder. Eine Reihe interessanter Produkte für mobile Nutzung von Audio und Video hat Toshiba in Japan vorgestellt. So kann man sein Laptop in Zukunft als Videorecorder nutzen. Dazu wird der MEE100AS einfach über eine Karte an den PC-Card-Slot angeschlossen, er übernimmt den TV-Empfang und die Umwandlung in MPEG-Videodaten. Eine Stunde TV braucht etwa 1,8 GB freien Speicher auf der Festplatte. Auch einen AV-Eingang gibt es, so dass Bilder von Camcordern eingespielt und geschnitten werden können. Über einen entsprechenden Ausgang kann das Ganze dann wieder auf Video überspielt werden. Mitgeliefert wird eine spezielle Nachbearbeitungs- und Steuerungs-Software für das Notebook. Weitere Produkte aus der ME-Reihe sind:
Es ist sicher: Premiere mit
Dolby Digital. Erstaunlich ignorant gibt
sich Premiere World nach außen beim Thema Dolby Digital. Während
Pro7 ordentlich mit dem digitalen Mehrkanalton protzt, herrscht beim Pay-Sender
Funkstille. Auf Anfragen heißt es monoton: Wir haben Dolby Surround,
und das ist gut. Ist es nicht, denn Filmfreunde wollen nun mal den besseren
Ton, so wie er auch in den Kinos mittlerweile Standard ist. Immerhin: Die
D-Box 2 hat einen Ausgang für Dolby Digital, die Fähigkeit, den
Ton auch zu erkennen soll sie per Software-Update von höherer Stelle
eingeimpft bekommen, wenn es soweit ist. Und das wird noch im Laufe dieses
Jahres der Fall sein, eventuell schon im Sommer, das weiß ich aus
zuverlässiger Quelle. Das könnte einige verärgerte Filmfreunde
nochmal davon abhalten, das Abo jetzt schon zu kündigen. (4.4. 2000)
Playstation 2: Bei DVD nicht
Spitze. Ich hatte kürzlich, dank
unserer Kollegen von "Maniac",
die Möglichkeit, eine Playstation 2 auszuprobieren und ins Messlabor
zu bringen. Ein erstes Fazit: Visueller Eindruck gut, aber mit kleinen
Problemen. Auch die Laborwerte lagen zum Teil am unteren Ende der Skala,
etwa bei Helligkeitsrauschen und Jitter. Unterm Strich würde es in
der Wertung von audiovision wahrscheinlich immer noch zu einem "Gut" reichen,
doch das schafft fast jeder Player. Aber den Anspruch von Sony
Computer Entertainment, mit dern neuen Playstation einen sehr guten
DVD-Player geschaffen zu haben, wird noch nicht eingelöst - zumindest
nicht mit der ersten Japan-Version. Auch die Codefree-Schaltung per Joystick
funktioniert. Details dazu in der nächsten Ausgabe von audiovision
(zum Abo). (2. 4. 2000)
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