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Ulrich v. Löhneysen, Journalist

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Nachrichten-Archiv 

Neues im Mai

Im Archiv: Apple Powerbook kein guter DVD-Spieler (1. 5. 2000)
Sony macht mit bei PDP-Produktion (1. 5. 2000)
Regionalcode wozu? Columbia-Tristar geht voran (6. 5. 2000)
2001: Sony-Odyssee im DVD-Weltraum (6. 5. 2000)
Plus U3-Serie: Projektoren im Nano-Format (12. 5. 2000)
Plusminus-RW: Sony und Pioneer ziehen die Fäden (12. 5. 2000)
Panasonic und DVD-Audio: Jetzt aber wirklich (17. 5. 2000)
DLP-Cinema kommt nach Deutschland - und mehr von DLP (25. 5. 2000)

Neues im April

Playstation 2: Bei DVD nicht Spitze (2. 4. 2000) 
Es ist sicher: Premiere mit Dolby Digital (4. 4. 2000) 
Toshiba: Laptop als Harddisc-Recorder (8. 4. 2000) 
Willkommen Funkschau-Leser: Etwas fehlt (8. 4. 2000) 
Taschenlampe oder Projektor: Wie groß darf's denn sein? (19. 4. 2000) 
Schuss ins Knie: Region-1-DVDs verboten (25. 4. 2000) 

Nachrichten-Archiv: ältere Meldungen aus diesem Jahr (Januar bis März 2000)

Nachrichten-Archiv: ältere Meldungen im Überblick (August bis Dezember 1999) 
 

Große Schritte, große Bilder: DLP für Imax. Größenwahnsinn oder was ist es sonst, wenn Texas Instruments (TI) ankündigt, DLP-Projektoren für Imax-Kinos entwickeln zu wollen? Für Pixelzähler rechnen wir mal nach:
Traditionellen 35-mm-Film will TI mit Chips projezieren, die 1.280 mal 1.024 Kippspiegel haben. Das geht ganz ordentlich, aber eigentlich wird man 35-mm-Film nur gerecht, wenn man ihn mit 2.000 Zeilen, also fast der vierfachen Pixelmenge abtastet. 1,3 Millionen Pixel sind trotzdem in Ordnung, weil der Film beim mehrfachen Umkopieren viel Schärfe verliert. Aber weniger sollten es nicht sein. Ein 35-mm-Filmbild hat 396 Quadrat-Millimeter (22 mal 18 mm), macht rund 3.282 Pixel pro Quadratmillimeter.
Imax-Film hat dagegen 4.685 Quadratmillimeter pro Bild, bräuchte also 15.376.498 Pixel. 15 Millionen, das sind fast zwölf SXGA-Chips, mit deren Herstellung TI heute noch jede Menge Probleme hat.
Wir fragen uns, wie das gehen soll, doch eine Antwort gibt es nicht. Nur ein lapidares Statement von Richard L. Gelfond, Vizepräsident von Imax: Es gelte eine beträchtliche Anzahl technologischer Hürden zu überwinden. Das will ich wohl meinen. Es beantwortet aber immerhin die Frage, welche "big steps" die Amerikaner planen, wie erst kürzlich (Meldung vom
25. 5. 2000) berichtet. Und nun weiß man auch, warum die offizielle Bestätigung über die DLP-Cinema-Kooperation zwischen TI und Imax so lange gedauert hat (Meldung vom 11. 3. 2000). Wahrscheinlich musste man ein wenig feilschen, um festzulegen, wieviel Rabatt TI diesmal bekommt, rein pixelmäßig gesehen. (13. 6. 2000)

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Die Chinesen kommen ins Heimkino. Mit Produkten fürs Kino zu Hause will der Hersteller Xiamen Xiaxin Electronics Co. Ltd den deutschen Markt aufrollen. DVD-Spieler, AV-Vollverstärker und mehr sollen das Angebot bilden, wenn im August die Amoisonic Electronics Germany GmbH in Hamburg ihre Arbeit aufnimmt. Den Markennamen Amoisonic nutzen die Chinesen aus der Provinz Xiamen für die eigene Vertriebsschiene; daneben fertigen sie - wie praktiscch alle Elektronik-Firmen in der Volksrepublik - auch für andere Marken. So werden die Vollverstärker auch an Marantz ausgeliefert, Philips kauft in Xiamen Produkte für den Vertrieb in Asien. Darunter ist auch der VDR-2000, der erste Recorder für Video-CDs und Super-Video-CDs (siehe CES-Berichte). Die Chips für die Codierung des Videosignals kommen von Stream Machine Co., einer jungen Elektronikfirma aus San Jose. Dort arbeiten zahlreiche Amerikaner chinesischer Abstammung, denen der Kontakt in die alte Heimat immer noch leicht fällt - so viel zum Thema Green Card. Auch der VDR-2000 soll im Laufe des Jahres in Deutschland angeboten werden; der Preis wird auf jeden Fall unter 1.000 Mark liegen. Wobei fraglich bleibt, wer einen Videorecorder braucht, der maximal 74 Minuten aufnimmt. Ich tippe mal auf Filmfans, die nur Pro7 schauen. Die können dann in den Werbepausen die CDs wechseln. (12. 6. 2000)
 
Amoisonic VDR-2000: Videorecorder für Pro7-Liebhaber.

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Firewire kalt? Widersprüchliches zur Digitalschnittstelle. Vor zwei Monaten war ich auf der HAVi-Konferenz in Brüssel, da ging es ausschließlich um Firewire (auch IEEE 1394 oder i-Link genannt). Großer Optimismus allenthalben. Gleichzeitig rief Panasonic in den USA aber alle Set-top-Boxen mit Firewire zurück, das Produkt gibt es nicht mehr. Auch alle anderen Firewire-Projekte, etwa eine externe Festplatte für TV-Aufzeichnung , wurden gestoppt. Statt dessen entwickelt man jetzt geschlossene Lösungen, also Tuner und Festplatte in einen Gehäuse - da kommt das Digitalsignal nicht nach draußen. Auch andere Stimmen hört man, die da sagen: Es wird nie DVD-Spieler mit Firewire geben. Und das, nachdem diese Schnittstelle seit 1995 (da habe ich zum ersten Mal eine größere Geschichte darüber geschrieben) als der Digitalstandard der Zukunft galt. Gilt das nicht mehr? Es galt doch sogar das Kopierschutzproblem als ausgeräumt, nachdem auch Philips dem 5C-Protokoll zugestimmt hat.
Folgende Vermutung: Ich denke mal, dass im Firewire-Protokoll (das auch HAVi nutzt und/oder umgekehrt) festgelegt wurde, dass der Content-Inhaber die Digitalschnittstelle nach seinen Wünschen sperren lassen kann. Das heißt, dass im Datenstrom, egal ob vom Digital-TV oder von der DVD, festgelegt wird, ob das Signal woanders gespeichert werden darf. Man weiß es noch nicht genau, aber wie wir die Filmstudios kennen, würden sie von dieser Möglichkeit exzessiv Gebrauch machen. Und damit wären alle über Firewire verbundenen Aufzeichnungsgeräte sinnlos. Bei einer Lösung mit Tuner im Gehäuse dürfte die Festplatte aber weiter schraddeln, sie dürfte das Signal nur nicht nach außen geben. Bleibt die Frage, ob das Protokoll so intelligent sein darf, zwischen einem Recorder und einem Display zu unterscheiden. Dann könnte wenigstens die Digitalqualität ungewandelt an Monitor oder Projektor weitergeleitet werden.
Diese Einschränkung wird die Hersteller, die nach wie vor tapfer auf Firewire setzen, hart treffen, etwa Onkyo. Dort sind nicht nur die Integra-Research-Geräte, sondern auch der neue AV-Receiver TX-DS 989 auf Firewire vorbereitet. Blöd nur, wenn dann über diese Buchse kein Signal kommt, weil ein Studio-Mogul es so will.
Hoffen wir also auf die Bastler. Da hat es nun im Londoner Stadtteil Chelsea ein gewisser David Garrett von Function Communications geschafft, DVD-Player mit Digitalausgang nachzurüsten. Ab nächster Woche verkauft er Geräte mit Schnittstelle im SDI-Standard, entwickelt für die Übertragung von digitalen Komponenten im TV-Studio (und ist damit schneller als Thomas Rohr von Cinematrix). Dummerweise braucht man dazu auch ein Gerät, das damit was anfangen kann, weshalb zum Player ein Plasma-Display gehört. Das treibt den Preis ein wenig in die Höhe, auf rund 10.000 Pfund (umrechnen müssen Sie selber). (1. 6. 2000)

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DLP-Cinema kommt nach Deutschland - und mehr von DLP. Am Rande einer Präsentation in New York gab Texas Instruments (TI) bekannt, dass in Kürze auch eine erste DLP-Cinema-Installation in Deutschland zu bewundern sein wird (siehe auch Archiv). Bisher waren in Europa nur Brüssel, London und Manchester als Standorte für die Prototypen der digitalen Projektoren augewählt worden. Gemeinsam mit Technicolor, so die zentrale Botschaft in New York, wird DLP-Hersteller TI eine System zur digitalen Verbreitung und Qualitätskontrolle installieren. Für diese Punkte ist Technicolor zuständig; diese Firma ist so nebenbei auch der weltgrößte unabhängige DVD-Hersteller, weshalb man für die Speicherung der Filme ganz auf DVD-ROM setzt. Interessantes Detail am Rande: Technicolor gehört der britischen Firmengruppe Carlton Communications, die sich ganz auf ihr TV-Geschäft konzentrieren will. Möglicher Interessent für Technicolor ist Panasonic. Das bringt mich zum zweiten Thema:
Die 16:9-Rückprojektoren, die derzeit bei Hitachi, Mitsubishi und auch bei Panasonic für US-HDTV entwickelt werden, arbeiten mit einer ganz neuen Generation von DLP-Chips - das erfuhr Kollege Peter Finzel am Rande einer Pressekonferenz von Infocus in Barcelona. Die Mikrospiegel messen erstmalig nur 14 Mikrometer statt bisher 18, was nochmal kompaktere Geräte ermöglicht. Wird es also mehr als ein Jahr dauern, bis wir den ersten DLP-Projektor von weniger als einem Kilogramm sehen? Egal: Die DLP-Technik, entwickelt vom TI-Ingenieur Larry Hornbeck, setzt derzeit die Maßstäbe bei Projektoren. Auch im Kino, denn die konkurrierene Technik von Hughes-JVC, die ILA-Projektoren, ist ganz vom Markt genommen worden. JVC setzt ganz auf digitale Lichtverstärker, also D-ILA. Die sind aber noch weit von der Leistungsklasse entfernt, die im Kino benötigt wird.
Auch bei DLP gibt es ein Ableben zu vermelden: Die Zwei-Chip-Technik, angewendet eigentlich nur im Vidikron Helios, ist out. Überflüssig geworden, so TI, durch die Fortschritte der Ein-Chip-Technik (Lampen, Farbrad). Als nächstes will man das Farb-Blitzen beseitigen, und zwar durch noch schnellere Drehungen des Farbrades. Wer es noch nicht gesehen hat: Bei hellen Bildern schnell mit dem Auge quer über die Bildfläche schauen, am besten von rechts nach links. Dann sieht man an den Rändern einen Regenbogen-Effekt, der von der sequentiellen Farbdarstellung kommt.
Doch das wäre noch nicht alles, erfuhr Peter Finzel: TI plant einige "big steps". Man fragt sich, was das in den letzten vier Jahren für Schritte waren, wenn jetzt die großen kommen. (25. 5. 2000)
  Larry Hornbeck: Erfinder bei Texas Instruments und Vater der DLP-Technologie; ihm verdanken wir demnächst das digitale Kino.

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Panasonic und DVD-Audio: Jetzt aber wirklich. Viele höfliche Entschuldigungen aus japanischem Munde hörte man bei der alljährlichen Panasonic/Technics-Tagung, die am Mittwoch (16. 5.) in Monaco stattfand. Und zwar dafür, dass die Firma den Journalisten das Gleiche ankündigte wie schon im Vorjahr in Salzburg: DVD-Audio (siehe auch Spezial). Dank CPPM, Copy Protection for Prerecorded Media, soll nun das leidige Kopierschutzproblem gelöst sein, damit die Musikindustrie fleißig Scheiben produzieren kann; das neue Sicherheitssystem arbeitet mit 44 statt 40 Bit, was es immer noch nicht 100-prozentig sicher macht. Doch falls in der nächsten Zeit wieder etwas geknackt werden sollte, wird das diesmal den Start nicht verhindern, versichern die Panasonic-Manager. Die Player, DVD-A10 und DVD-A7, sollen im September für 2.500 beziehungsweise 2.000 Mark zu haben sein. Zusätzlich gibt's eine Technics-Minianlage für DVD-Audio, Modellbezeichnung SC-HDA710 - Kostenpunkt 2.500 Mark inklusive Boxen ab Oktober. Begleitend dazu die Kampfansage an die CD-Patentinhaber: In absehbarer Zeit werden alle HiFi- und Audiosysteme der Marke auf DVD-Audio umgerüstet, vom Walkman bis zum Autoradio.
Was den DVD-Recorder angeht, ist ein neuer Name zu notieren: DMR-E10 soll nun heißen, was seit der letzten CES als VDR-10000 firmierte. Das Gerät entspricht aber weitgehend dem, was schon auf der Cebit zu sehen war. Es gibt nun einen Preis und ein Lieferdatum, allerdings nur für Japan: 250.000 Yen, also etwas über 5.000 Mark, und Juni 2000. Für Europa gilt: not decided yet. Der Recorder nutzt zwecks Kopierkontrolle CPRM, was hier für Copy Protection for Recordable Media steht. Das ist also die Antwort auf De-CSS. Und was den Formatstreit mit dem RW-Lager angeht, neue Töne: Es sei kein großes Problem, die RAM-Recorder auch mit RW kompatibel zu machen. Wenn es der Markt verlange, werde das selbstverständlich passieren. Also Markt: verlange!
D-VHS dagegen ist bereits abgehakt - es wird das digitale Bandsystem nicht bei uns geben. In USA und Japan sieht man die Existensberechtigung einzig und allein darin, dass sich damit HDTV aufzeichnen lässt. Das auf der IFA angekündigte Konzept mit digitalem Sat-Receiver wird demnach nicht realisiert. Statt dessen favorisiert Panasonic für die Aufzeichnung von digitalem Material die Festplatte und DVD-RAM.
Bei Fernsehern kommt eine neue Generation von 100-Hertz-Geräten unter der Bezeichnung "Advanced 100 Hz". Diese Technologie soll den zwischenzeitlichen Vorsprung von Philips mehr als ausgleichen, ein Vorsprung, der auf der so genannten Bewegungsabschätzung beruht. Dank gewaltigem Speicheraufwand (128 MB statt 32 bei Philips) will man das sogar noch besser machen. Entwicklungs- und Fertigungs-Partner ist, wie schon bisher, die Siemens-Tochter Infineon. Bei NTSC-Material, bemerkenswert, schaltet das System automatisch auf Progressive Scan statt Frequenzverdoppelung. Was uns wieder mal den Unsinn von 50/100 Hertz demonstriert - wir wollen jetzt endlich Progressive Scan mit 72/75 Hertz, alles andere bringt doch nichts. (17. 5. 2000)
  Technics SC-HDA710: 192 kHz und 24 bit auch in der Kompaktanlage sind der Startschuss zur allgemeinen DVD-Audio-Umrüstung.

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Plusminus-RW: Sony und Pioneer ziehen die Fäden. Am 9. Mai wurde in Tokio die "RW Products Promotion Initiative" gegründet, die dafür sorgen soll, dass die Kompatibilität zwischen den beschreibbaren DVD-Formaten verbessert wird. Wie hier schon zweimal berichtet, geht es darum, die Standards-RW (entwickelt von Pioneer) und +RW (entwickelt von Philips, Sony und Hewlett-Packard) zusammenzuführen. Führende Mitglieder der RW PPI sind Sony, Pioneer und - als Neuling - Sanyo. Aber auch Kenwood, LG, Sharp (alle Minus-RW-Lager) nehmen teil, angekündigt ist noch Samsung als erste Firma aus dem RAM-Camp. Die übrigen RAM-Unterstützer seien natürlich auch eingeladen, versichern die Gründer der Gruppe. Dass sie kommen werden, darf bezweifelt werden. Bleibt noch abzuwarten, was Philips machen wird. Ein Firmensprecher betonte vergangenen Mittwoch bei einer Gesprächsrunde in Hamburg, organisiert von den Kollegen von "Video", dass man darauf bestehe, die Vorteile der +RW-Technik einzubringen. Das betrifft vor allem das "Lossless Linking"-Verfahren, das es dank höherer Wobble-Frequenz der Leer-Discs möglich macht, die Sprungstellen extrem klein zu halten. Dadurch erst wird die Rückwärtskompatibilität zu heutigen Playern möglich. Neue Töne auch aus dem Hause Sony: Wenn der Markt es verlange, wenn der Systemstreit beendet und die Produkte bezahlbar seien, würde man eventuell auch auf 4,7-GB-DVD-Recorder einsteigen. Das könnte dann ja bald der Fall sein. Ich tippe mal auf folgendes Szenario: Die HDTV-Länder USA und Japan erhalten eine 15-GB-Version mit violettem Laser, an der Sony arbeitet, Europa dagegen die von Philips entwickelte 4,7-GB-Technik. (12. 5. 2000)

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Plus U3-Serie: Projektoren im Nano-Format. Nachdem die Geräte mit rund zwei Kilogramm Micro-Projektoren genannt wurden, kommt nun die Nano-Klasse. Wie bereits angekündigt, wird es bald wieder Taschenlampen-Projektoren geben - diesmal allerdings mit voller Lichtleistung und Auflösung. Vorreiter ist wieder die japanische Firma Plus, wie schon bei den Micros mit den U2-Modellen. Die neuen U3-Typen sind nochmal fast die Hälfte kleiner und leichter: Gewicht 1,34 Kilogramm und Traum-Maße von 177-230-48 mm. Das Modell U3-1070 hat XGA-, das Modell U3-880 SVGA-Auflösung, natürlich weiter in DLP-Technik. Für die Lichtstärke werden 800 Ansi-Lumen angegeben, eine Weitwinkellinse sorgt für große Bilder bei geringen Abständen. Sogar eine 16:9-Umschaltung für DVDs ist vorhanden. Mehr darüber regelmäßig beim Importeur Medium.
(Damit geht mein Wettbewerb vom 19. 4. zu Ende. Gewinner ist Joerg Schlüter aus Landshut, der bereits meine Filmsammlung geplündert hat. 12. 5. 2000)

  Plus U3-1070: XGA-Auflösung und 800 Ansi-Lumen bei nur 1,34 Kilogramm. Auch im Kino zu Hause soll der Winzling Beachtliches leisten.

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2001: Sony-Odyssee im DVD-Weltraum. Am 3. Mai lud Sony nach Marrakesch, um seine neuesten DVD-Kreationen zu präsentieren: DVP-S735, DVP-S535 und DVP-S335 sind das neue Rückgrat der Firma, die sich in Deutschland als Markführer in diesem Segment sieht (vor Philips). Der 735 zeichnet sich durch einen DTS-DD-MPEG-Decoder und diverse Möglichkeiten der Bildoptimierung aus, etwa die Einstellung der Gamma-Kurve zur Anpassung an LCD-Projektoren. Der DVP-S725 und der DVP-S7700 bleiben im Programm - als audiophile Glanzstücke. Neben den neuen tragbaren Geräten, FX1 mit und F5 ohne Bildschirm, bereichert nun auch ein Komplettsystem mit Player, Decoder, Verstärker und Boxen die Palette. Die wirklich interessanten Neuheiten kommen aber wohl erst 2001. Nein, nicht der hier schon angekündigte DVD-Recorder mit blauem Laser. Der ist unverändert erst in zwei Jahren soweit, ungeachtet der Tatsache, dass wir seit der Ansage am Rande der Funkausstellung (Meldung vom 1. 10. 1999) ein Jahr weiter sind. Vorher aber, also nächstes Jahr, wird es bei Sony wieder DVD-Spieler geben, die auch CD-Rs lesen können - wie bis zum DVP-S715 vor 18 Monaten. Und es könnte, wenn die Anzeichen nicht ganz trügen, im Jahr 2001 auch DVD mit Progressive-Scan (siehe Spezial) bei Sony zu haben sein. Oder war es doch 2002? (4. 5. 2000, hochgeladen am 6. 5.)

 





Sony DAV-S300:
Kompakte Boxen, Subwoofer und eine DVD-Player-Einheit mit integriertem Decoder und Verstärker für rund 1.600 Mark.

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Regionalcode wozu? Columbia-Tristar geht voran. Es gibt Filmvertriebe, die setzen auf die Staatsanwälte und die GVU, um die Märkte von einander abzuschotten (siehe Meldung vom 25. 4. 2000). Und es gibt Firmen, die packen das Übel bei der Wurzel und gehen einen anderen Weg, um das Problem der Grauimporte aus USA in den Griff zu bekommen: Columbia-Tristar hat sich am Rande der Sony-Präsentation in Marrakesch klar dazu bekannt, die Filme weltweit synchron auf den Markt zu bringen. Die unterscheidlichen Starttermine in USA und dem Rest der Welt sind bekanntlich der wichtigste Grund für den Regionalcode - und der wichtigste Grund, warum viele Filmfreunde DVDs importieren. Weil nämlich die Kinohits drüben früher auf DVD zu haben sind. Innerhalb von 14 Tagen aber, so Columbia-Tristar Herstellungs-Manager Günther Echtler, werden zukünftig Filme aus seinem Haus weltweit starten; und zwar im Kino wie auf DVD. Gutes Beispiel für den Anfang: Am 5. September kommt "Man in Black" als DVD, zeitgleich in USA, Europa und Japan. Es wird davon sogar zwei Versionen geben, eine Collector's Edition mit 5.1-Dolby in Deutsch und Englisch, visuellem Kommentar von Tommy Lee Jones und Barry Sonnenfeld, Studie der Animationen in Multi-Angle und mehr. Die Special Limited Edition wird zusätzlich unter anderen einen interaktiven Workshop für den Schnitt einer Szene enthalten. Man kann dann eine Filmszene am Player selbst neu schneiden. Man darf gespannt sein, welche Geräte das problemlos mitmachen. (4. 5. 2000, hochgeladen am 6. 5.)

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Sony macht mit bei PDP-Produktion. Nur noch eine kleine Überraschung, nachdem das Ende der Plasmatron-Technik ja schon nahezu offiziell war (Meldung vom 2. 2. 2000): Sony steigt in die Fertigung von Plasma-Display-Panels ein, also der konkurrierenden Technologie, die unter Führung eines Konsortiums um den japanischen TV-Sender NHK entwickelt worden war. Eine eigene Produktionsstraße will man aber nicht aufbauen - man beteiligt sich vielmehr mit 15 Prozent beim Gemeinschaftswerk von Fujitsu und Hitachi. Von dort kommen über die Hälfte aller weltweit gefertigten Panel, darunter auch diejenigen, die in den Plasma-Fernsehern von Grundig, Philips und Loewe zu finden sind. Die große Revolution ist erstmal nicht zu erwarten. Aber vielleicht kann Sony ja die Videoansteuerung optimieren, wie die Firma das zum Beispiel schon beim Projektor VPL-VW10HT so schön hingekriegt hat. (1. 5. 2000) 

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