Nachrichten-Archiv
Neues im Oktober
D-ILA-Projektoren von JVC: 4.000 x 3.000 Pixel reichen (2. 10. 2000)
Grundig trotzt den Wechselkursen: eigene DVD-Player aus Wales? (2. 10. 2000)
Es lebt, es lebt! DVD-Audio kommt richtig (3. 10. 2000)
Allgemeine Schutzverletzung DVD-DVB-Boxen mit Windows (6. 10. 2000)
Sony, Philips und Pioneer wollen den blauen Laser (27. 10. 2000)
Ich zähl' aus, Infineon ist raus (28. 10. 2000)
Nachrichten aus Absurdistan: Sharp koppelt Bitströme (29. 10. 2000)
Neues im September
Sony wieder Spitze: DVD-SA-CD-Progressive-Player (2. 9. 2000)
DVD oder was? Im Nintendo Gamecube, natürlich (4. 9. 2000)
Hoffnung aus Taiwan: Sampo mit Progressive-DVD (13. 9. 2000)
LCoS, DLP, Laser: Projektorpreise halbiert oder verdoppelt? (17. 9. 2000)
Neues im August
Geschwenkte Säule:Sony probiert es mit GLV (1. 8. 2000)
Zwei, die zusammen passen: Sharp und Pioneer (4. 8. 2000)
Breit, schwarz, stark:LCD-Rückprojektor von Sony (4. 8. 2000)
Filmindustrie stoppt Progressive-Player von Philips (15. 8. 2000)
Wann wird es ernst? Flachbildschirme überall (25. 8. 2000)
And the winner is . . . Micronik! (30. 8. 2000)
Nachrichten-Archiv: ältere Meldungen aus diesem Jahr (Januar bis Juli 2000)
Nachrichten-Archiv: Meldungen von 1999 (August bis Dezember 1999)
Nachrichten aus Absurdistan: Sharp koppelt Bitströme. Aus der bizarren Welt von Digitalschnittstellen und Kopierschutzsystemen gibt es eine neue Variante zu vermelden, diesmal eine erfreuliche. Während alle anderen Hersteller den hochauflösenden Audiosystemen DVD-Audio und Super-Audio-CD digitale Ausgänge verweigern, spendiert Sharp seinem neuen Super-Audio-Player DX-SX-1H eine Bitstrom-Kupplung ("Direct Bitstream Coupling") zum bereits bekannten Einbit-Verstärker SM-SX1H (siehe Bericht von der Funkausstellung 1999). Das passt wunderbar, denn beide Geräte arbeiten mit Einbit-Technik, die anders als das PCM-Verfahren von CD oder DVD-Audio keine festen Bitwörter definierter Größe kennt, also etwa 16 Bit (CD) oder 24 Bt (DVD-Audio in höchster Stufe). Statt dessen wird mit der 64-fachen Geschwindigkeit einer CD, also 2.822,4 kHz statt 44,1 kHz, das Signal abgetastet und ela einzelne Bits gespeichert - je höher dabei die Einser-Dichte, um so höher der Pegel, je geringer, um so leiser. Mit einer simplen Filterung wird daraus wieder ein analoges Tonsignal. Das passiert bei der Sharp-Kombination aus Player und Endstufe aber erst kurz vor den Boxen. So digital war Audio noch nie. Andere Digitalquellen wandelt der Verstärker auch in Einbit-Signale um, aber nur bis maximal 48 Bit. 96 kHz oder gar 192 kHz kommen digital nicht rein, was aber wahrscheinlich nichts mit Kopierschutz, sondern mit technischen Problemen zu tun hat. Außerdem gibt ja sowieso kein Player derart hochauflösende Signale digital aus.
Bleibt die Frage, was die Software-Industrie dazu sagt, dass ihre kostbaren Schätze hier digital gehoben werden. Im Augenblick wüsste ich nicht, wie man daraus die Raubkopie einer Super-Audio-CD herstellt, aber darum geht es dabei meistens ja nicht, sondern ums Prinzip: Es darf keine ungeschützten Digitalausgänge geben. Aus diesem Grund baut Sony in seine SACD-Player keine Digitalbuchsen entsprechender Qualität ein; es liegt daran nur das CD-Signal an. Gleiches bei DVD-Audio, wo die Auflösung am Digitalausgang auf 16 Bit und 48 kHz reduziert ist. Man darf fürs Erste davon ausgehen, dass Sharp einfach geduldet wird, ähnlich wie Akai mit einem speziellen Digital-Ausgang DVD-Player und Plasma-Display verbinden durfte. Solche Firmen straft die Content-Branche durch Missachtung.
Das muss nicht so bleiben, denn Sharp will die Einbit-Technik in großem Stil einführen, von HiFi- und Home-Cinema-Geräten bis hinunter zu tragbaren Boomboxen, wo die höhere Effizienz der Endstufen sehr viel bringen kann (weniger Stromverbrauch und Gewicht, Klang fast auf HiFi-Niveau). Bisher wurden von der Einbit-Endstufe acht Stück in Deutschland verkauft, denn der Preis von 30.000 Mark schreckt doch ein wenig ab. Auch der SA-CD-Player wird nicht billig werden, der Preis steht noch nicht fest.
Absurd genug, dass die optimale Verbindung zwischen zwei digitalen Geräten überhaupt etwas Besonderes ist. (29. 10. 2000)

Sharp DX-SX1H (links) und SM-SX-1H: Super-Audio-CD und Einbit-Verstärker digitel gekoppelt.
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Ich zähl' aus, Infineon ist raus. Vor drei Jahren ist Siemens aus dem Fernseher-Geschäft ausgestiegen (das habe ich doch gerade erst geschrieben), jetzt geht auch die Tochter Infineon. Rückwirkend bereits zum 1. August hat der Halbleiter-Hersteller seinen gesamten Bereich, der sich mit Bauelementen für Fernseher befasst, an den Konkurrenten Micronas abgegeben. Von Infineon, damals noch offiziell Siemens, stammten immerhin die ersten Bausteine für 100-Hertz-Fernseher, die berühmt-berüchtigte 100-Hz-Featurebox, die jahrelang von Grundig und anderen Herstellern eingebaut wurde; von Infineon kamen auch die Bauelemente der viel beachteten letzten Panasonic-Generation. Infineon war zuletzt Marktführer bei TV-Chips für 100 Hertz, noch vor Philips und eben Micronas. Diese Firma, entstanden aus der Abspaltung des Halbleiterwerks in Freiburg von ITT (ehemals Intermetall) dominierte bisher nur bei Audiobausteinen für Fernseher - der Grund, weshalb so viele Fernseher-Hersteller neuerdings Virtual Surround einbauen, liegt in den neuen Chips von Micronas, da ist das nämlich schon serienmäßig drin. Mit der Übernahme von Forschung und Vertrieb (nicht von Fertigungsanlagen) rückt Micronas auch bei den Bildverarbeitungs-Chips auf die erste Position vor. Speziell sind das die Produktsegmente Teletext & Dataservices (Videotext, Closed Caption), Scanrate Conversion (100 Hz, Progressive Scan, Deflection), Picture-in-Picture (PIP), Video Recording Services (VPS/PDC) und Digital TV. Damit gibt es nur noch einen Hersteller-unabhängigen Lieferanten für die meisten dieser Bausteine.
Fragen Sie mich doch mal, ob ich es sehr weitsichtig finde, aus diesem Segment auszusteigen, um sich - wie Infineon angibt - auf Telekommunikation und Breitbanddienste zu konzentrieren. Gerade erst hat doch die andere Siemens-Tochter Fujitsu-Siemens Computer festgestellt, dass die Telekommunikation immer mehr mit Fernsehen zu tun hat - siehe Meldung vom 6. 10. unten. Geben wir Infineon also noch drei Jahre Zeit, dann werden sie wiederkommen. (28. 10. 2000)
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Bei Micronas in Freiburg: Arbeitsplatz in der Audioabteilung, wo die Chips für Virtual Surround, ProLogic und Dolby Digital entworfen werden (da war ich am 18. 10., Herr Hepp hat seinen Computer normalerweise eingeschaltet). |
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Sony, Philips und Pioneer wollen den blauen Laser. Beim Streit DVD-RW oder DVD+RW sind sie noch nicht so weit wie beim Thema blauer Laser. Sony, Philips und Pioneer haben ihre Kräfte bei der Entwicklung der nächsten DVD-Generation gebündelt: Unter dem Arbeitstitel "DVR blue" arbeiten die drei Firmen an einer Scheibe, die mit blauem Laser abgetastet und geschrieben wird - DVR steht nämlich für Digital Video Recorder, das Gerät soll vor allem HDTV digital aufzeichnen können. Das könnte man auf den aktuellen DVDs mit 4,7 GB auch, aber gerade mal eine halbe Stunde. Also braucht man eine Scheibe mit 20 GB und mehr. Das DVR blue kommt auf 22,5 GB, was rund zwei Stunden digitaler Speicherung erlaubt. Bei den Lasern hat sich Pioneer durchgesetzt, die Firma verwendete schon in früheren Prototypen Lichtquellen der japanischen Firma Nichia; dort steht ein eigentlich violetter Laser mit einer Wellenlänge von 405 Nm zur Verfügung (DVD heute 635 Nm). Dafür hat Philips seine Lieblingsidee einer nur 0,1 Millimeter dicken transparenten Schicht (heute 0,6 mm) durchgesetzt: Das macht die Scheibe zwar anfälliger gegen Verschmutzung, erlaubt aber eine präzisere Abtastung. Und gegen Dreck hilft ein Caddy, also eine Hülle, die man bei der DVD-RAM so abfällig kommentiert hat.
Es darf erwartet werden, dass der Rest der DVD-RW-Initiative, also auch die Firmen Sanyo, Sharp, Kenwood und andere beim DVR blue mitziehen. Immerhin hat auf die Präsentation des ersten Prototyps bei Sony (auf der Ceatec-Messe in Makuhari, Tokio) hin das DVD-Forum verlauten lassen, man werde auf der nächsten Sitzung der technischen Arbeitsgruppe Ende Oktober erstmalig das Vorgehen für die Standardisierung des nächsten DVD-Standards besprechen.
Und die liebe Konkurrenz, von Panasonic bis Toshiba? Hier hat man auch ein Konsortium zusammen getrommelt, das als einzige vernünftige Möglichkeit für die HDTV-Aufzeichnung D-VHS propagiert. Mit von der Partie natürlich JVC als der Erfinder, aber auch Hitachi und Mitsubishi. Der blaue Laser sei frühestens in fünf Jahren ein Thema, heißt es dort.
Irgendwie komisch, dass man bei allen Themen immer wieder die gleichen Streithähne in gegengesetzten Lagern vorfindet. (27. 10. 2000. Sorry wegen der langen Sendepause; ich brauche dringend Verstärkung)
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Der DVR-blue-Prototyp von Sony: bereit für zwei Stunden Aufzeichnung von HDTV - oder acht Stunden TV in Standard-Auflösung (Foto aus EE-Times, www.eet.com). |
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Allgemeine Schutzverletzung DVD-DVB-Boxen mit Windows. Die trauen sich was: Vor drei Jahren ist Siemens aus der Unterhaltungselektronik ausgestiegen, jetzt ist die Firma wieder da. Fujitsu-Siemens, die PC-Division im Joint-Venture mit den Japanern, bringt wieder Braune Ware. Und entgegen allen Erkenntnissen der Branche vertraut man auf Windows als Betriebssystem für Set-top-Boxen im europäischen DVB-Standard und für DVD-Player. Bisher hieß der Spottspruch: Wir wollen keine allgemeine Schutzverletzung während des Elfmeterschießens riskieren. Fujitsu-Siemens riskiert's und bringt als erste Firma der PC-Branche (seit Olivettis Envision von 1996) zwei Produkte fürs Wohnzimmer, die endlich die viel beschworene Konvergenz zwischen PC und TV Realität werden lassen sollen. Das eine Produkt nennt sich Activy 300 und ist vor allem ein Digitalempfänger (DVB über Satellit oder Kabel, DSL), der auf Wunsch auch mit einem DVD-Laufwerk ausgerüstet werden kann. Eine Festplatte von 4,3 bis 20 GB ist Standard. Beim zweiten Gerät ist es umgekehrt: Beim "Multitainer" ist das DVD-Laufwerk serienmäßig, die Festplatte dagegen optional. Internet, Telefon, MP3 können beide Kisten. Zu denken gibt, dass der Activy serienmäßig einen VGA-Ausgang für den Anschluss an einen PC-Monitor (oder einen Projektor!) hat. Sollte Fujitsu-Siemens da aus Versehen einen astreinen Progressive-Player bauen, für DVD genauso wie für DVB, wo es auch technisch möglich wäre?Aber lieber nicht zuviel erwarten: Beim Multitainer hat es nicht einmal zu einem S-Video-Eingang gereicht.
Als Mac-User spottet man ja gerne über Windows. Aber fragen Sie mich mal, wie oft ich zurzeit Adobe verfluche, wo man meint, mit HTML-Programmierungen beliebig umspringen zu können. (6. 10. 2000)
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Fujitsu-Siemens Activy 300: Multimedia aus deutschen Landen mit DVB, DVD, HDD, MP3 und hey Leute VGA-Anschluss. |
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Es lebt, es lebt! DVD-Audio kommt richtig. Ungeachtet aller Gerüchte, die von der Konkurrenz gestreut werden, beginnt DVD-Audio (siehe Spezial) zu leben. Und zwar richtig, nämlich so, dass die Musik-Scheiben auch auf allen DVD-Video-Playern abspielbar sind. In einer Mitteilung vom 2. Oktober hat Warner Music bekannt gegeben, dass die DVD-Audios der Firma auch einen Dolby-Digital-Track enthalten werden, den jeder Player weltweit erkennen und in irgendeiner Form wiedergeben kann. Daneben finden DVD-Audio-Player eine sechskanalige und eine zweikanalige Version vor, so dass unter allen Umständen perfekte Wiedergabe gewährleistet sein sollte. Damit tut Warner das einzig Richtige, womit sich dieses Format überhaupt duchsetzen lässt: auf Mehrkanalton setzen, auf Besitzer von Home-Cinema-Anlagen hoffen. Denn hier liegt der entscheidende Unterschied zu der CD, nicht so sehr in den Fledermaus-Frequenzen (auch wenn die wohl wirklich was bringen). Über die Auflösung der ersten Aufnahmen liegen noch keine Angaben vor, es heißt nur, dass die Datenrate der CD mindestens übertroffen würde. Das Repertoire bei Warner Music reicht von Klassik über Pop bis Jazz.
Am 7. November erscheinen: "Beethoven: Symphonies Nos. 4 & 5, conducted by Daniel Barenboim with the Staatskapelle Berlin"; "Core, Stone Temple Pilots"; "Tigerlily, by Natalie Merchant"; "Johann Strauss in Berlin, conducted by Nikolaus Harnoncourt with the Berlin Philharmonic"; "Brain Salad Surgery, Emerson, Lake & Palmer"; "Hommage a l'Orchestre Lamoureux: Chabrier's Espana & Ravel's Bolero, with Orchestre Lamoureux conducted by Yutaka Sado"; "The Bedroom Mixes, the Jazz At The Movies Band".
Titel, an denen gearbeitet wird: Barenaked Ladies, "Barenboim conducting Beethoven's complete symphonies", Buena Vista Social Club, Tracy Chapman, Alice Cooper, The Corrs, Olu Dara, Miles Davis, Deep Purple, The Doors, Firesign Theatre, Bela Fleck, Fleetwood Mac, Foreigner, Fourplay, Philip Glass, Kronos Quartet, K.D. Lang, "Zubin Mehta conducting Orff's Carmina Burana", "Zubin Mehta conducting Mahler's Symphony No. 2", Metallica, Pat Metheny, Luis Miguel, Joni Mitchell, Steely Dan, Rod Stewart, Take 6.
Was die Gerüchte angeht, ist daran natürlich etwas Wahres: Viele Hersteller, die eigentlich schon längst fertige Geräte herausbringen wollten, müssen den DVD-Audio-Start auf kommendes Frühjahr verschieben. Grund dafür ist immer noch das Kopierschutzproblem, denn die neue CSS-Version wurde erst im Sommer verabschiedet. Deswegen sind die notwendigen Chips erst Anfang 2001 verfügbar - mit Ausnahme von Panasonic und Konsorten, denn in diesem Hause wurde die neue Version maßgeblich entwickelt.
Sorry für SACD - aber wenn hier in Richtung Mehrkanalton nichts passiert, verspielt dieses Lager seine Chance. (3. 10. 2000)
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Grundig trotzt den Wechselkursen: eigene DVD-Player aus Wales? Grundig ist gerade dabei, seinen Lieferanten von DVD-Playern zu wechseln. Statt Geräte bei Philips, dem früheren Mutterkonzern, zu kaufen, bedienen sich die Franken zukünftig bei Sanyo, woher schon die Videorecorder stammen - keine schlechte Wahl, denn diese japanische Firma kann besser produzieren als verkaufen. Doch dann wollen die Grundig-Leute noch einen Schritt weiter gehen und ihre eigenen Player bauen. Ausgewählt dafür wurde nicht etwa das chronisch unterbeschäftigte Werk in Langwasser, sondern die hochmoderne Set-top-Boxen-Fabrik in Llantrisant (UK) - ungeachtet der Stärke des britischen Pfundes, die Importe von dort sehr verteuert. Doch dort ist das MPEG-Know-how der Firma konzentriert, es ging im Jahr 1999 exakt ein Viertel der Produktions-Investitionen nach Wales. Bis zum Serienanlauf dürften aber noch rund zwei Jahre vergtehen, und in denen kann viel passieren. Die Wechselkurse können sich wieder zu Gunsten des Euro entwickeln, oder Grundig ist dann wirklich nur noch eine Filiale von Kathrein, oder...
Apropos Wechselkurse: Manche Firmen rechnen offensichtlich schon mit drei Mark für einen Dollar. Vergleichen Sie doch mal Preise neuer Produkte aus Japan in den USA und Deutschland. (2. 10. 2000)
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Zukünftig von Grundig: Entwurf für einen DVD-Receivers (Player mit Endstufen) aus dem Hause Sanyo-Fisher |
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D-ILA-Projektoren von JVC: 4.000 x 3.000 Pixel reichen. Auf der Photokina hatte ich Gelegenheit, mit den beiden Erfindern der D-ILA-Technik zu reden, dem Amerikaner William P. Bleha, der die ursprüngliche ILA-Projektoren entwckelt hat, und dem Japaner Keiichiro Doi, der für die D-ILAs verantwortlich zeichnet. Es wurde ein hochinteressantes Gespräch, denn wenn alles so klappt, wie sich die Herren das vorstellen, muss sich Texas Instruments mit seiner DLP-Technik sehr anstrengen. In weniger als zwei Jahren soll ein D-ILA-Chip in Produktion gehen, der 4.096 mal 3.072 Pixel hat, also rund das Dreifache dessen, womit DLP-Projektoren heute im digitalen Kino (siehe Meldung vom 14. 7.) arbeiten. Lapidare Begründung der Herren für die Aufrüstung: "Digitales Kino muss in jeder Hinsicht besser sein als 35-mm-Film." Das habe ich schon öfters so gehört, und verbreitet wird es vor allem von Kodak. Die Firma wird nämlich der Partner von JVC im digitalen Kino. Doch auch im Kino zu Hause will JVC auftrumpfen: Echte 16:9-Chips für HDTV sind in Arbeit. Was alles kommt, was Bleha und Doi gesagt haben, im D-ILA-Spezial. (2. 10. 2000)
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Die Erfinder im Gespräch: Keiichiro Doi (rechts) und William P. Bleha erzählten mir, wie sie den Markt für große Displays aufrollen wollen. In den nachsten Jahren wird es eine ganze Reihe hochauflösender Panels von JVC geben, darunter auch solche in echtem 16:9. Darauf warten die Heimkino-Freunde unter uns schon länger.
(Foto M. Wiechmann) |
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Neues im Juli
Grundig spart, aber nicht an Ideen (1. 7. 2000)
Das DVD-Multi-Format: Druck auf das RW-Lager (2. 7. 2000)
DVD-Region 8: überall und nirgends (11. 7. 2000)
DLP-Kinos in Deutschland: drei auf einmal (14. 7. 2000)
Film ohne Film: Seit 20. Juli Realität (22. 7. 2000)
Revolution aus Versehen: Interview mit Larry Hornbeck (22. 7. 2000)
Die Telekom im Multimedia-Rausch (31. 7. 2000)
Spezial Interaktives Fernsehen: Der größte Quark seit Milram (31. 7. 2000)
Neues im Juni
Firewire kalt? Widersprüchliches zur Digitalschnittstelle (1. 6. 2000)
Die Chinesen kommen ins Heimkino (12. 6. 2000)
Große Schritte, große Bilder: DLP für Imax (13. 6. 2000)
DTS 6.1 discrete bei Denon: Wunder der Digitaltechnik (23. 6. 2000)
DVD-Spezialitäten von Philips: Potz 1000! (23. 6. 2000)
Dolby Laboratories: Vom Erfinder zum Geldeintreiber (27. 6. 2000)
Pioneer-Oberklasse: Progressive nur in NTSC, aber THX EX (27. 6. 2000)
Neues im Mai
Im Archiv: Apple Powerbook kein guter DVD-Spieler (1. 5. 2000)
Sony macht mit bei PDP-Produktion (1. 5. 2000)
Regionalcode wozu? Columbia-Tristar geht voran (6. 5. 2000)
2001: Sony-Odyssee im DVD-Weltraum (6. 5. 2000)
Plus U3-Serie: Projektoren im Nano-Format (12. 5. 2000)
Plusminus-RW: Sony und Pioneer ziehen die Fäden (12. 5. 2000)
Panasonic und DVD-Audio: Jetzt aber wirklich (17. 5. 2000)
DLP-Cinema kommt nach Deutschland - und mehr von DLP (25. 5. 2000)
Neues im April
Playstation 2: Bei DVD nicht Spitze (2. 4. 2000)
Es ist sicher: Premiere mit Dolby Digital (4. 4. 2000)
Toshiba: Laptop als Harddisc-Recorder (8. 4. 2000)
Willkommen Funkschau-Leser: Etwas fehlt (8. 4. 2000)
Taschenlampe oder Projektor: Wie groß darf's denn sein? (19. 4. 2000)
Schuss ins Knie: Region-1-DVDs verboten (25. 4. 2000)
Nachrichten-Archiv 2000: ältere Meldungen aus diesem Jahr (Januar bis Juli 2000)
Nachrichten-Archiv 1999: ältere Meldungen im Überblick (August bis Dezember 1999)