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Ulrich v. Löhneysen, Journalist

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Neues in August und September

Nachrichten-Archiv
Home Mighty und was dahinter steckt (9. 9. 1999)
Achtung Händler: Vorsicht bei China-Playern (9. 9. 1999)
DLP-Projektor für elektronisches Kino (9. 9. 1999)
Progressive-Player kommen auch nach Europa (14. 9. 1999)
Der neue 16:9-Projektor von Sony im Detail (16. 9. 1999)
Kinofirmen kaufen Projektorhersteller (21. 9. 1999)
Der blanke Neid: Wie Amis Filme gucken (25. 9. 1999)
Lucasfilm mit Surround EX für zu Hause (26. 9. 1999)
HD-DVD-Videorecorder: Ab 2001 bei Sony (1. 10. 1999)

Der "Home Mighty"-DVD-Player erregte im Frühjahr Aufsehen, weil er der erste Player undefinierten Ursprungs war, der auf den deutschen Markt kam. Inzwischen ist die Quelle klar: Das Gerät wird von der Firma Comjet in Taipei, Taiwan, vermarktet. Hersteller ist allerdings die Fabrik des Hitachi-Konzerns, die in Taiwan das neue Modell DVP-250 baut. Unter dem Phantasienamen Home Mighty darf Überschussproduktion abgegeben werden. Freilich unterscheidet sich nicht nur die Frontblende vom Hitachi: Es fehlt beim Home Mighty auch das Disc-Navigation-System des Hitachi, und - wahrscheinlich noch wichtiger - es fehlt die Qualitätskontrolle, die von Hitachi-Techniker vor Ort ausgeführt wird. Der Home Mighty ist übrigens wiederum identisch mit den Metabox-DVD-Spieler; nur gibt es dort noch die Variante mit Internet-Anbindung - die will aber keiner haben, wenn ich die Aussagen von Metabox richtig interpretiere.
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Billige DVD-Player aus China sind derzeit ein heißes Eisen in der Branche. Mit Kampfpreisen von 500 bis 700 Mark rollen No-Names den Markt auf, von Raite bis Noriko, vom Quelle-Katalog bis Was-weiß-ich (siehe auch die Rubrik Hintergrund). Was den meisten Händlern nicht klar ist: Sie handeln mit heißer Ware. Denn generell zahlen die chinesischen Hersteller bis heute keine Lizenz- und Patentgebühren für die Nutzung der DVD-Technologie. Denn sie können zwar die einzelnen Komponenten in Japan und neuerdings auch in Taiwan einkaufen, doch die Gebühren müssten an die jeweiligen Rechteinhaber entrichtet werden, also vor allem das Panasonic-Hitachi-Toshiba-Konsortium, an Sony/Philips, an Thomson und die MPEG-Gruppe. Insgesamt belaufen sich die Abgaben auf rund zwölf Dollar pro Player, also rund ein Zehntel des Fabrikabgabepreises. Rechtlich unklar ist es, wie solche Player in westlichen Ländern behandelt werden. Denn dieLizenzgeber können zumindest verlangen, dass die Abrechnung der Gebühren nachgewiesen wird;ist das nicht möglich, wollen sie von den jeweiligen Händlern die Nachzahlung verlangen. Wird das verweigert, haben sie rechtlich die Möglichkeit, den Verkauf zu unterbinden. Das könnte manche unangenehme Überraschung für Händler geben, die größere Mengen von Geräten bestellt haben, sich aber über die Konsequenzen nicht im Klaren waren.
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Von Barco kommen zwei neue Projektoren für das elektronische Kino. Wie bereits im Frühjahr angekündigt, verwenden die Belgier dafür erstmals die Mikrospiegel-Technik (DLP) von Texas Instruments. Die Geräte hören auf die schöne Bezeichnung Extreme Light Machine, einem Anspruch, dem sie mit Lichtleistungen von 10.000 Ansi-Lumen im Modell ELM G10 und 12.000 Ansi-Lumen im ELM R12 gerecht werden. Der letztere stellt damit sogar den Lichtrekord des Hughes-JVC-Projektor 12K ein. Verwendet werden in beiden Modellen die aktuellen SXGA-Chips von Texas Instruments mit 1.280 mal 1.024 Pixel; das für Kino oder HDTV benötigte Breitbildformat muss also noch per Vorsatzlinse erzeugt werden.


Der Barco ELM R12 ist mit 12.000 Ansi-Lumen der hellste aller DLP-Projektoren.

Ian McMurray von Texas Instruments hat nun erstmalig bestätigt, was die DLP-Cinema-Projektoren von den bisher käuflichen Geräten des DLP-Typs unterscheidet. Es sind dies ein höherer Kontrastumfang (1.000:1 statt rund 400:1), höhere Farbtiefe durch mehr Bits in der Signalverarbeitung und ein erweiterter Farbraum, der sich an Film und nicht an TV-Monitoren orientiert. Damit ist klar, dass die gefeierte Bildqualität der Prototypen, mit denen unter anderen "Star Wars - The Phantom Menace" vorgeführt wurde, von den aktuellen Projektoren nicht erreicht werden kann. Wie die DLP-Cinema-Technologie vermarktet wird, ist noch offen.
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Progressive-Player kommen ... und zwar auch nach Europa. Zwar hat Panasonic auf der Funkausstellung bekannt gegeben, dass der DVD-H1000 nur für USA und Japan gedacht sei (siehe IFA-News); Hintergrund der Entscheidung ist aber auch, dass man unter der Marke Panasonic keinen so teuren DVD-Spieler vermarkten kann - nach Meinung der Euro-Statthalter. Statt dessen geht der DVD-H1000 exklusiv an Denon, wo er praktisch unverändert als DVD-5000 verkauft wird - und zwar schon seit Frühjahr. Wenn die Serie für USA auf Progressive-Output umgestellt wird, soll auch der Denon den Vollbild-Ausgang erhalten; die dafür nötigen YUV-Buchsen hat er jetzt schon. Eine zweite Firma wird ebenfalls Top-Player mit Progressive-Scan anbieten: Pioneer will den DV-828A, den ersten DVD-Audio-Player des Hauses, videoseitig ebenfalls so ausstatten. Das Gerät soll Anfang 2000 für rund 3.000 Mark zu haben sein, fast 2.500 Mark als der Denon.

Der Pioneer DV-828A spielt DVD-Audio und DVD-Video; wenn er im Frühjahr zu kaufen ist, wird er auch Progressive-Scan können.

Hintergrund 1: Panasonic und auch Pioneer haben mit ihrer Ankündigung von Progressive-Playern ein Stillhalte-Abkommen mit der Filmindustrie gebrochen, das seit über einem Jahr den Marktstart dieser Geräte verhindert hat. Denn die Studios sehen darin eine Gefahr, weil es für die Progressive-Signale keinen Kopierschutz gibt - auch wenn kein Recorder dieser Welt derzeit Progressive-Signale aufzeichnen kann. Die Mitglieder des DVD-Forums hatten dem Stillhalte-Abkommen zugestimmt, in der Hoffnung, schnell eine Lösung erreichen zu können. Die wird aber bislang von den Studios blockiert, weil sie zusammen mit der weitaus schwierigeren Frage der Digitalkopien verabschiedet werden soll. Mittlerweile kommen aber immer mehr kleinere Firmen auf den US-Markt, die DVD-Spieler auf PC-Basis aufbauen. Und dort ist ein Progressive-Output Stand der Technik - egal ob auf VGA- oder Fünf-BNC-Basis. Bei PCs zwar unüblich, aber machbar ist dann die Ausgabe als YUV-Signal, womit der Anschluss an die neuen Digital-TV-Geräte in USA möglich wird. Denn auf diesen wird das Bild dann im 480p-Standard dargestellt, also als Vollbild mit der NTSC-Zeilenzahl. Da diese PC-Derivate, ähnlich dem Meridian DVD 800, in die gleiche Marktnische zielen wie Panasonic mit dem DVD-H1000, wollen sich die Japaner nun nicht mehr länger an das Stillhalte-Abkommen halten. Ein zweiter Auslöser waren die Ankündigungen aus Taiwan, wo Esonic einen Progressive-Player bringen wollte; der wurde aber mittlerweile wieder zurückgezogen.
Hintergrund 2: Warum Progressive besser ist. Im normalen TV- und Videostandard, egal ob PAL oder NTSC, werden zwei Halbbilder hintereinander übertragen. Bei Filmen wird auf der DVD aber immer vollbildweise gespeichert, da beide Halbbilder ohnehin vom gleichen Filmbild erzeugt werden müssen (bei PAL; bei NTSC sogar von jedem zweiten Filmbild drei Halbbilder, der sogenannte 3:2-Pulldown). Das Zusammensetzen dieser Halbbilder zu Vollbilder durch Linedoubler ist aber aufwendig und kann zu Bildfehlern führen, die vermiedbar sind, wenn die Bilder gleich als Vollbilder ausgegeben werden. Davon profitieren vor allem Besitzer von LCD- oder DLP-Projektoren, die Vollbilder brauchen, diese Wandlung aber oft nur ungenügend beherrschen.
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Der neue 16:9-Projektor von Sony im Detail: Er stand schon auf der Funkausstellung, ging dort aber in der Menge der Neuheiten etwas unter - deswegen hier mehr Details zum Sony VPL-VW10HT, dem Nachfolger des legendären VPL-W400. Das ist endlich mal ein LCD-Projektor für Kino zu Hause, so wie er sein muss. Er hat drei Breitbild-Panel mit 1.366 mal 768 Pixel, wobei das DRC-System für perfekte Bilder sorgen soll. DRC steht für Digital Reality Creation und wird bisher in USA und Japan dafür eingesetzt, in HDTV-Fernsehern Normalsignale einigermaßen auf das hochauflösende Niveau anzuheben. Die neu entwickelte 200-Watt-Lampe verhilft dem VPL-VW10HT nicht nur zu satten 1.000 Ansi-Lumen (bei 4:3-Bildern 750), sondern auch zu korrekten Farben. Aufhorchen lässt die Angabe, dass der Projektor nicht mehr als 30 dB Geräusch produzieren soll. Ob es stimmt, werden wir sehen, wenn er im Dezember zu kaufen ist. Rund 14.000 Mark soll das gute Stück kosten.

Der Sony VPL-VW10HT ist der zweite, speziell für Heimkino konstruierte LCD-Projektor von Sony; Preis wie der Vorgänger bei der Einführung rund 14.000 Mark.

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Kinofirmen kaufen Projektorhersteller: Als die US-Firma Christie http://www.christieinc.com/) den Projektorhersteller Electrohome (http://www.electrohome.com/) kaufte, war das allenfalls unter Insidern der Rede wert. Christie in Cypress/Kalifornien ist ein führender Hersteller von Filmprojektoren für Kino (spezialisiert unter anderem auf Multiplex-Ausstattungen und 70-mm-Projektoren) und gehört zur Ushio-Konzerngruppe; Electrohome aus Kitchener/Ontario sieht sich in einer ähnlichen Position bei Großbildprojektoren, wobei zunehmend die Mikrospiegel-Geräte - auf Basis der DLP-Technik von Texas Instruments (http://www.ti.com/dlp) - die traditionellen Röhrenprojektoren verdrängen. Spektakulärer noch als dieser Zusammenschluß ist die Transaktion der letzten Woche: Imax kauft Digital Projection (http://www.digitalprojection.com). Denn hier kommen wirklich die beiden führenden Firmen in puncto Bildqualität zusammen. Imax baut weltweit die Kinos mit den größten Leinwänden, mit dreidimensionalen und Rundum-Bildern. Digital Projection bei Manchester entstand als Teil von Rank, woher unter anderem Filmabtaster kommen, und war seit zwei Jahren selbstständig; die Engländer bauen Projektoren, die bislang unbestritten die Spitze darstellen, was an Helligkeit, Wiedergabe von Bewegtbildern und Farbtreue auf Basis der DLP-Technik möglich ist (siehe auch Archiv).
Das Engagement der beiden Kinofirmen belegt die Vermutung, dass die Mikrospiegel-Technologie gute Chancen hat, bei der bevorstehenden Digitalisierung der Kinos den Markt zu dominieren. Ob und wann freilich auch Imax-Kinos mit elektronischen Projektoren ausgestattet werden können, darüber lässt sich heute nur spekulieren. Mehr über Imax-Kinos auf der inoffiziellen Homepage http://www.1570films.com. Sehr zu empfehlen.

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Der blanke Neid: Wie Amis Filme gucken
Wir wissen ja, dass es die Amerikaner besser haben. Wie gut aber wirklich, das zeigt uns der eine oder andere Blick ins Internet. Dort demonstrieren einige Firmen, welche Home Theater sie bisher eingerichtet haben. Drei Tipps dazu an dieser Stelle:
Als ersten nenne ich Theo Kalomirakis (http://www.tktheaters.com), den wir in den Anfangszeiten von audiovision einmal interviewed haben (Ausgabe 3/95). Er installierte zum Beispiel in der Villa von Eddie Murphy ein Heimkino, in dem sogar richtige 35-mm-Filme laufen können. In Nizza realisierte er eine Miniaturausgabe der Pariser Oper als Kino zu Hause. Und er baute in Griechenland das üppigste Freiluft-Heimkino, das man sich vorstellen kann. Bilder davon hat er auf seinen Internet-Seiten, allerdings lässt sich die ganze Pracht nur erahnen - das können Hochglanzmagazine immer noch besser darstellen. Wobei man sagen muss, dass TK gar keine Technik installiert, dazu holt er sich Spezialisten. Er selbst ist nur für den Stil und die Inneneinrichtung zuständig. Ein Kunde soll schon mal rund 3,5 Millionen Dollar dafür bezahlt haben.
Die Firma, die Kalomirakis gründete und später verließ, heißt Theatre Design Associates (http://www.theatredesign.com), mit englisch vornehmer Schreibweise "Theatre". Hier kann man schon im Internet wählen, welchen Stil man bevorzugt. Das klassische Home Theater der Amis ist freilich immer noch voll von rotem Plüsch. Was übrigens auch seine technischen Vorteile hat: Der Plüsch dämpft unerwünschte Reflexionen und zwar beim Ton wie beim Licht. Denn eine helle Decke zum Beispiel würde viel Licht vom Projektor wieder auf die Leinwand zurückwerfen. Und das wollen wir doch alle nicht.

Jetzt kann die Vorstellung beginnen: Eine US-Firma verkauft die Sitze aus der Radio Sity Music Hall; Stückpreis 500 Dollar.

Und noch ein Tipp für die ganz exklusiven Filmfreunde: Art Goldsmith, Besitzer von "Restorations by Bernard" (Telefon 001-877-376-2194), verkauft Sitze aus der legendären Radio City Music Hall, die er vor Beginn der Restaurationsarbeiten im Februar ausgebaut hat. Jeder Sitz trägt ein Schild "Authentic Seat Rescued from Radio City Music Hall, February 19, 1999." Sie kosten auch bloß 500 Dollar, sind aber als Sitzgelegenheiten für ein Kino in den eigenen vier Wänden kaum zu übertreffen. Mehr darüber bei http://www.restorationsbybernard.com.
Und was lernt uns das? Die Amerikaner sind eben ein filmverrücktes Volk. Und die Deutschen bauen die besseren Autos (wenn das jemand tröstet).

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Lucasfilm mit Surround EX für zu Hause: Nachdem die Surround-Norm Dolby Digital EX mit sechs statt fünf Kanälen (plus Subwoofer natürlich) im Kino mit "Star Wars — Die dunkle Bedrohung" Premiere hatte, kommt der 6.1-Ton nun nach Hause. Lucasfilm hat auf der Cedia-Messe seine Spezifikationen für "THX Surround EX" bekannt gegeben und gleich die ersten Geräte vorgestellt. Technisch funktioniert EX zu Hause genau wie im Kino, nämlich mit einer Matrix-Schaltung, die einen zusätzlichen Mittenkanal im Rückraum erzeugt. Die Norm für THX EX sieht aber vor, hinten vier Lautsprecher zu installieren, von denen die beiden mittleren aber mit dem gleichen Signal versorgt werden. Diese Lautsprecher sollten vom Dipol-Typ sein, genau wie die normalen Surround-Speaker auch. Allerdings gestattet Lucasfilm erstmalig auch die Verwendung von direktstrahlenden Boxen im Rückraum. Details über die neue Norm und die Geräte, die ihr entsprechen, im Press Release von Lucasfilm.

Die Lautsprecheranordnung bei THX Surround EX: Der Mono-Centerkanal (SC) hinten wird über zwei Boxen wiedergegeben, wahlweise über Dipole oder Direktstrahler.
Erklärung: L=linke Box, C=Center, R=rechte Box, SL=Surround links, SR=Surround rechts, SC=Surround Center

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HD-DVD-Recorder: 2001 bei Sony. In der allgemeinen Hektik um die DVD-Videorecorder hat sich Sony bisher vornehm im Hintergrund gehalten. Keine DVD-RAM-Prototypen, wie bei vielen Konkurrenten auf der Funkausstellung, auch kein DVD+RW für Video, wie es beim Systempartner Philips gezeigt wurde (siehe Philips-Seiten von der IFA). Als praktisch letzte Firma hielt Sony an der Aussage fest, die allen DVD-Herstellern bis vor einem Jahr gemeinsam war: DVD-Recorder sind erst dann sinnvoll, wenn ein blauer Laser mit kürzerer Wellenlänge zur Verfügung steht - und damit höhere Speicherkapazität für mehr Laufzeit, für bessere Qualität bis hin zu Aufzeichnung von digitalem HDTV. Und dabei bleibt Sony auch, wie ich in einem Hintergrundgespräch erfuhr. Die Überraschung ist nur, dass der High-Definition- Recorder schon in zwei Jahren zu haben sein soll, knapp ein Jahr, nachdem die Konkurrenz mit Normalvideo-DVD-Recordern auf dem Markt sein will. Der Sony-Recorder wird statt 4,7 GB wie die Prototypen von Philips oder Hitachi 15 bis 20 GB pro Layer speichern können, als Dual Layer sogar bis zu 35 GB. Damit lässt sich pro Layer etwa sechs bis sieben Stunden normales Video, vier Stunden Digital-TV oder rund zwei Stunden HDTV auf der Scheibe speichern. Sony macht damit vor allem dem D-VHS-System Konkurrenz, das bisher als einziges Format in der Lage ist, digitale HDTV-Programme aufnehmen. Mehr darüber in der Aufmachergeschichte der nächsten Ausgabe von audiovision. Zum Abo hier entlang.

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